Kaufberatung Mercedes W123

Schwäbische Qualitäten

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Karosserie, Unterboden
Front, Motorraum, Vorderkotflügel
Fast immer (außer wenn schon repariert) rosten die 123er zwischen den Vorderkotflügeln und der Bugschürze. Das liegt im Sichtbereich und ist deshalb unschön. Sehr oft gammelt es auch im Motorraum an den Stehblechen hinter den Scheinwerfern. Stärker korrosionsgefährdet ist sonst noch der Bereich um die Batterieaufnahme sowie der Wasserfangkasten unterhalb der Windschutzscheibe. Hier setzt sich oft der Ablauf zu – ein Mangel, den die Baureihe von ihrem Vorgänger Strich-Acht übernahm. Auch der Bereich um die Motorhaubenscharniere ist aufgrund von Schmutzablagerungen oft ein Feuchtbiotop, wo das Blech gammelt. Und natürlich sollten Sie den Vorderwagen nach verdächtigen Unfallspuren absuchen.

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Ab September 1982 verfügen die 123er über Radhausschalen und einen allgemein besseren Korrosionsschutz…
…was nichts daran ändert, dass die vorderen Schweller-Endspitzen und die Wagenheberaufnahmen häufig durch sind

Schweller
Der klassische Bereich für Durchrostungen bei allen Autos dieser Ära sind die Schweller, und natürlich können Sie auch bei ungepflegten 123ern (insbesondere bis August 1982) umfangreiche Durchrostungen diagnostizieren. Manchmal beschränken sich Rostschäden auf die Wagenheberaufnahmen, die dafür bei fast jedem Fahrzeug angegriffen sind oder schon mal repariert wurden. Manchmal entdeckt man auch noch Rost an den Übergängen von den Einstiegen zu den A- und B-Säulen.

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Türen
W123-Türen sind keine kritischen Baugruppen. Selten sind die Böden durch, oft bildet sich Rost an den Stoßleisten.

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Die Zugtürgriffe galten damals sicherheitstechnisch als echter Fortschritt

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