Kaufberatung Mercedes W123

Schwäbische Qualitäten

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Stoßdämpfer, Radaufhängungsteile
Die Dämpferbein-Vorderachse mit Dreiecks-Querlenkern und Schraubenfedern ist ebenso wie die von Mercedes so genannte Diagonalpendelachse hinten mit Schräglenkern grundsätzlich wartungsfrei, doch es gibt Buchsen, die verschleißen und das Fahrverhalten verschlechtern können.
Auch die vorderen Traggelenke neigen mit fortgeschrittenem Alter zu vermehrtem Verschleiß. Eine Generalüberholung aller in Betracht kommenden Achsteile ist aufwändig und kostspielig, wobei die Einzelteile sogar noch verhältnismäßig problemarm neu zu beschaffen sind.

Sämtliche T-Modelle waren ab Werk mit Niveaulift-Stoßdämpfern ausgestattet. Diese Einrichtung sorgt unabhängig von der Beladung für eine gleichbleibende Fahrzeughöhe. Diese Hydraulik dafür sollte unbedingt intakt sein, denn insbesondere die Stoßdämpfer, die zwar nur selten kaputt gehen, sind sehr teuer. Häufiger sind bei fortgeschrittenem Alter die Druckspeicher („Bulleneier“) defekt. Sie lassen sich recht einfach austauschen.

Lenkgetriebe, Umlenkhebel, Spurstangen
Die Kugelumlauflenkungen sind ebenso wie der Umlenkhebel auf der Beifahrerseite und die Spurstangenköpfe einem durchschnittlichen Verschleiß unterlegen. Bei höheren Laufleistungen nervt das Lenkgetriebe gelegentlich mit etwas viel Spiel, das sich im Anfangsstadium noch wegjustieren lässt. Die richtige Einstellung braucht Erfahrung, deshalb ist das Werkstattarbeit.

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Luxuriös: Das E-Schiebedach, das sauber öffnen und schließen sollte. Wie sieht der Dachhimmel aus? Fleckig? Dann werden kostspielige Sattlerarbeiten fällig.

Innenraum, Elektrik, Innenausstattung
Die Innenausstattungen beim W123 waren ab Werk in verschiedenen Ausführungen und diversen unterschiedlichen Farbkombinationen lieferbar: in Stoff (Velours), in „MB-Tex“, einem lederähnlichen Vinyl-Kunststoff und in Echtleder. Vor allem Sitze aus „MB-Tex“ zeichnen sich durch hohe Verschleißfestigkeit aus, weshalb sie von jeher auch in Taxi-Ausstattungen zum Einsatz kamen. Echtleder entwickelt dagegen im Laufe der Zeit Risse und Farbschattierungen, die einige als „Patina“ schätzen, andere dagegen gar nicht ausstehen können.

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Die Beinfreiheit hinten lässt sogar Erwachsene im Coupé akzeptabel mitreisen. In der Mitte gibt’s grundsätzlich nur einen Beckengurt

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Die Veloursbezüge sind herrlich weich, aber leider auch schmutzempfindlich und verschleißanfällig. Ersatz ist kaum noch zu bekommen

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An der Seite findet sich der Hebel für die Sitzhöhenverstellung.

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Die Antidröhnmatte unter der Motorhaube ist häufig lose oder sie fehlt. Dafür gibt‘s öfter Kantenrost zu entdecken

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