AC/DC: Rock or Bust.

am1214-ACDCAC/DC ohne Malcolm Young? Möchte man dem medialen Echo Glauben schenken, ist der krankheitsbedingte Ausstieg des Hauptsongwriters bei den australischen Legenden mit deren Auflösung gleichzusetzen. Sobald aber die ersten Töne von „Rock Or Bust“ erklingen, dürfte jedem Fan klar sein, dass die Band auch ihren zweiten Rückschlag nach Bon Scotts Tod 1980 überwunden zu haben scheint. Die neue Platte stellt zwar nicht den musikalischen Überraschungsangriff dar, den AC/DC seinerzeit mit Neusänger Brian Johnson und „Back In Black“ ablieferten. Dennoch sind die elf Songs in ihrer Kompaktheit von gerade einmal 35 Minuten das Beste, was die Australier seit gut 20 Jahren hervorbrachten. Malcolms Neffe und Ersatzgitarrist Stevie Young bringt den Bluesrock alter AC/DC-Tage zurück: Titelsong und erste Single-Auskopplung „Play Ball“ schieben amtlich nach vorne, „Baptism By Fire“ verblüfft durch Boogie-geschwängertes und schnelles Riffing und die Halftime-Nummer „Rock The House“ sorgt für kollektives Kopfnicken. AC/DC ohne Malcolm Young? Solange zumindest der Nachname gleich ist, gibt es soundtechnisch keine großen Unterschiede.
Erhältlich ab dem 28.11.2014 bei www.emp.de

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