Editorial TRÄUME WAGEN 11/2016

Liebe Autosiasten,

manchmal können wir den Spruch, dass gestern alles besser war, auch nicht mehr hören. Aber manches war eben doch besser – zum Beispiel der Umgang mit Farben bei den Autoherstellern. Das begann mit Fords Tin Lizzy, die nur in Schwarz zu haben war – serienmäßig ohne Aufpreis, denn ein Auto gehörte lackiert. Später gab es verschiedene Farbtöne, und man durfte wählen, und modisches Orange war nicht teurer als konservatives Dunkelblau. Dann wurden Metalliclacke erfunden – okay, die sind aufwändiger in der Herstellung, deshalb waren Aufpreise durchaus berechtigt. Aber heute?
Da bezahlt man inzwischen bei vielen Modellen ein Schweinegeld für ein Auto, das nur in ein oder zwei Grundfarben angeboten wird. Alles andere kostet extra. Bei Luxusautos die Nähte in Kontrastfarbengarn? Aufpreispfl ichtig. Ist es wirklich teurer, den Faden bei schwarzer Lederausstattung in einer anderen Farbe zu verarbeiten?
Können wir kaum glauben.
Womit das ein weiteres ein Argument für einen Oldtimer ist. Da schon gebaut, können wir die Originalfarbe zwar nicht mehr wählen, aber dafür wurde die vorhandene wenigstens ohne übertriebenen Gewinnmaximierungsgedanken aufs Blech
aufgetragen. Was schlicht sympathischer ist…

Ihr Marco Wendlandt
und das gesamte TRÄUME WAGEN-Team

Und das erwartet Sie in der neuen Ausgabe 11/2016:

  • Race, Rattle and Roll
    Beim Race 61 bebt die Schorfheide. Det Müller war mittendrin im Roadrunner Paradise
  • German Muscle
    Leistung, Luxus und Prestige: Porsche 928 GTS vs. MB 560 SEC
  • Frische Brise im Norden
    Erste Hamburger Motor Classics Messe
  • Outdoor Challenge
    Zieleinlauf der Jever Abenteuer-Tour
  • OSCW
    Unternehmer im eigenen Daily Driver

Und natürlich über 1000 Kleinanzeigen von jungen und alten Klassikern, Drivestyle, Showroom und unsere Kolumnen von Frau 8 und Tanz um’s Auto. Kann das Wochenende besser beginnen? Wir meinen: Nein.

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