Editorial TRÄUME WAGEN 12/2014

Liebe Autosiasten,

da standen wir doch vor kurzem vor zwei Autos und kamen ins Grübeln. Beide wunderschön, beide alt, beide mit viel Chrom. Und doch ganz verschieden: ein Mercedes SL 190 von 1959 und eine Corvette, Baujahr 1959. Der Deutsche: edel, aber mit seinen noch leicht barocken Formen vielleicht ein bisschen verstaubt, um nicht das Wort „bieder“ zu benutzen. Der Ami: nicht von diesem Stern – spacig, nahezu abgehoben, nicht von dieser Welt. Wie müssen sich eigentlich Deutsche gefühlt haben, die damals zum ersten Mal einen Fuß auf amerikanischen Boden setzten und statt Isetta, Käfer und Opel Olympia rund 350 PS in Sechsmeter-Cabrios, V8-Motoren und elektrische Hardtops als
Standard erlebten? Vielleicht wie heute ein Handwerker im Silicon Valley?


Aber – ist es überhaupt zulässig, diese beiden Autos miteinander zu vergleichen? Wir meinen: ja. Wenn man die Vergangenheit, die jeweils dahinter steckt, gebührend berücksichtigt. Denn Hand aufs Herz: So ein Mercedes 190 SL kann auch total faszinieren.
Eben jeder auf seine Art. Das macht es ja so spannend…

Ihr Marco Wendlandt
und das gesamte TRÄUME WAGEN-Team

Und das finden Sie in dieser Ausgabe:

– Die eiligen Drei Könige. Unterwegs auf Gibraltar mit einem Cadillac, einem Mustang Fastback und einem VW Käfer
– Vegas Off-Road Experience
– Jaguar E-Type V12 Roadster
– Porsche 964 gegen Corvette C4 LT
– SEMA in Nevada, üppige Motoren und Oberweiten
– Rodding D.’s verrückte Rods
– Kaufberatung: VW Bulli T1

und natürlich wieder über 1000 private und gewerbliche Kleinanzeigen, die Tow Truck Driver, Frau 8, Tanz um’s Auto und jede Menge Drivestyle und Short Reports. Wir lesen uns. Ab sofort am Kiosk und der Tankstelle des Vertrauens.

Ein Gedanke zu “Editorial TRÄUME WAGEN 12/2014

  1. Ich würde gerne de Bericht mit Dieter Schewe lesen, es ist mei ehemaliger Chef und ich habe Ihn wieder getroffen und er hat mir von dem Bericht erzählt.
    Leidr habe ich die Zeitschrift nirgends mehr gefunden und hoffe das Sie ihn mir zukommen lasen können.
    Vielen Dank
    Andreas Stolle

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