Durch die Grüne Hölle

TRÄUME-WAGEN-CUP

Okay, vielleicht hinkt der Vergleich ein wenig – aber was während der Rallye „ADAC Hamburg Klassik“ und dem TRÄUME WAGEN-Cup gefordert wurde, pendelte zwischen Entspannung und Schweißausbruch. Je nachdem, 
in welcher Gruppe man mit seinem Fahrzeug unterwegs war…

Britischer Roadster? Amerikanisches Muscle Car? Deutsche Großserienlimousine? Oder lieber einen gut ausgestatteten VW Bus? Egal: Wenn der ADAC Hansa und TRÄUME WAGEN zur Rallye ADAC Hamburg Klassik rufen, sind alle historischen Fahrzeuge willkommen – unabhängig von ihrem Wert oder ihrer 
Marke. 20 Jahre sollten sie allerdings auf dem Chassis haben….

Und so sahen wir wieder einen Austin Healey von 1965 neben einem 69er Dodge Coronet, während ein BMW 316 von 1980 einen 89er VW T3 California Bulli überholte. Porsche und Trabant, Lincoln und Volvo – eines einte die Fahrerinnen und Fahrer des TRÄUME WAGEN CUP 2014: Die Liebe zu ihrem Fahrzeug, die Neugier auf die anderen Teilnehmer und die landschaftlichen Reize der gut geplanten Strecke, die es nach dem Roadbook abzufahren galt.

Je nach Ehrgeiz, Erfahrung und Können teilten sich die Gruppen der mehr als 100 gemeldeten Fahrzeuge auf in die Gruppen A und B – A für sportliche, B für die touristisch sportliche Strecken- und Aufgabenführung am Freitag und Samstag. Und dann gab’s noch die Gruppe C, die nur am Sonnabend startete und den Schwerpunkt vor allem auf das Beisammensein, das Fahren der schönen Strecke und das Lösen einfacherer Aufgaben legte. Denn nicht jeder Oldtimerfan ist scharf auf knackige Zeitwertungen, anspruchsvolle Navigationsanweisungen und teils versteckte Stempelpunkte sowie Wertungsprüfungen. Das kann auch ganz schön stressig sein…

Hauptsache, der Dialog stimmt

Und da das Team „TRÄUME WAGEN“ gern ausschläft, hatten wir die Teilnahme auf den Samstag beschränkt. Da der blaue TRÄUME WAGEN-Mustang noch auf dem großen Mustang-Treffen in Köln benötigt wurde, wählte das Team einen Porsche 911 als Transportmittel – in ähnlicher Kriegsbemalung.

Besonders erfreulich: Der Samstag der „großen“ Etappe war eine runde und gelungene Herausforderung für Mensch und Maschine, ohne jemanden in gestresste Bedrängnis zu bringen (jedenfalls nicht mehr als erträglich). Schon der Start der Teilnehmer ab 8.30 Uhr in Hamburg-Bergedorf wurde bejubelt von vielen Gästen, Freunden und Besuchern, die einmal live Rallyeatmosphäre schnuppern wollten.

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