Wild Ponies of Hanau 2013

Mustangtreffen in der Klassikstadt Frankfurt

Wild Ponies of Hanau 2013

Wild gewordene Mustangs treffen sich jeden Sommer in der Klassikstadt Frankfurt. Und auch dieses Jahr stellen wir wieder gerne fest: Das Leben ist ein Ponyhof

Ob sich Wildpferde freuen, wenn sie gegrillte Kuh riechen, hat noch niemand überliefert. Zumindest stört es sie nicht. Erst recht nicht, wenn es sich um Mustangs handelt, die dann auch noch aus Blech, Gummi und Plastik bestehen.

Wer sich garantiert über die Steaks freut, sind die ganzen Cowboys beim Treffen „Wild Ponies in Hanau“, das – wie in jedem Jahr – Ford-Mustang-Fans mit ihren Gäulen zusammenführt. Da donnert’s, bullert’s, schnorchelt’s und zischelt’s dank aller Generationen von Ford Mustang, angefangen bei den Klassikern der Generation 64 ½ über die breitbeinigen Straßensauger der 70er und die eher klein ausgefallenen ungeliebten Kantenkisten der 80er bis hin zur aktuellen Neuauflage. Mustangs bis zum Horizont – cool.

Im Innenhof der alten Traktorenfabrik tummeln sich die Wildpferde und andere Klassiker.  TRÄUME WAGEN ist natürlich mit dem Parnelli Jones Mustang mitten drin Im Innenhof der alten Traktorenfabrik tummeln sich die Wildpferde und andere Klassiker. TRÄUME WAGEN ist natürlich mit dem Parnelli Jones Mustang mitten drin
Im Innenhof der alten Traktorenfabrik tummeln sich die Wildpferde und andere Klassiker. TRÄUME WAGEN ist natürlich mit dem Parnelli Jones Mustang mitten drin

Im Innenhof der alten Traktorenfabrik tummeln sich die Wildpferde und andere Klassiker. TRÄUME WAGEN ist natürlich mit dem Parnelli Jones Mustang mitten drin

Allein in dieser nun fast 50-jährigen Modellreihe des amerikanischen Ford-Konzerns stecken mehr Varianten und Geschichten als in einem dicken Bilderbuch über die Pferdezucht im Wilden Westen – auch wenn sich die deutschen Statthalter dieses uramerikanischen Autos „nur“ im Innenhof der alten Frankfurter Traktorenfabrik, die heute als „Klassikstadt“ bekannt ist, treffen.

Die Gründe, warum diese Männer (und auch Frauen) ihre Ponies reiten, sind so verschieden wie die Reiter selbst. Einige sehen Tuning als Lebensaufgabe und haben schon mehr Euro in die Aufwertung ihres Mustang versenkt als andere in den preiswürdigen Garten ihres Landhäuschens. Viele haben schon immer von einem Ami geschwärmt und sich mit dem Mustang einen Lebenstraum erfüllt, der bezahlbar ist, eine überschaubare Technik vorweist und sich preiswert unterhalten lässt. Und der trotzdem den typischen Charme amerikanischer Autos versprüht, auch wenn er nicht so wahnsinnig groß und ein bisschen sportlich ist, aber noch immer schön schaukelt und unnachahmlich aus den Rohren gullert. Und etliche wollten einfach irgendwann keinen austauschbaren neuwertigen Kleinwagen zu Leasing-Sonderkonditionen mehr fahren – weil das einfach nicht glücklich macht.

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