Bella Italia

Kaufberatung Fiat 124 Spider

Macht auch in geschlossenem Zustand eine gute Figur: Das Sonnenlandverdeck unseres Referenzfahrzeugs

Verdeck
Wie alle Cabrios mit „Softtop“ ist das Verdeck ein Verschleißteil, das altert. Zunächst waren Kunststoffdächer montiert, aber insbesondere viele restaurierte Spider fahren heute mit einem hochwertigeren Sonnenland-Stoffverdeck herum, das niemals nass längere Zeit in geöffnetem Zustand verbleiben sollte, weil sich sonst Schimmel bilden kann. „An einer wichtigen Kleinigkeit können Kaufinteressenten erkennen, ob ein Verkäufer mit seinem Spider pfleglich umgegangen ist,“ sagt uns Jens Nolte, „wenn er nämlich bei geöffnetem Verdeck weiche Handtücher zwischen die einzelnen Verdeckfalten legt, um so die weiche Heckscheibe vor Scheuerstellen zu bewahren.“

Oft ist der Bereich unter der Tankklappe schwer korrodiert

Motor und Peripherie
Motorspezifisches
Dank ihrer Abstammung aus dem Großserienbau sind eigentlich alle Spider-Aggregate im Prinzip robuste Gesellen, die durchaus 200.000 Kilometer und mehr ohne Überholung absolvieren können, wenn man ihnen nur ein Mindestmaß an Pflege (wie regelmäßige Ölwechsel) angedeihen lässt. Und natürlich darf auch der Zahnriemenwechsel nicht vernachlässigt werden.

nsbesondere bei tiefergelegten Fahrzeugen kann die Montage eines Ölwannenschutzes sinnvoll sein

Untenrum sind die Fiat-Motoren mit ihren Graugussblöcken solide Hausmannskost aus dem Limousinenprogramm. Nicht immer sind sie so schön dicht wie der hier

Bei den meisten Klassikern wird das fahrleistungsbezogene Wechselintervall von empfohlenen 60.000 Kilometern erst nach vielen Jahren oder gar nicht erreicht. Dann sollte der Zahnriemen prophylaktisch nach einem Zeitintervall von fünf bis spätestens sechs Jahren gewechselt werden. Eigenleistung ist hier nur besonders versierten Hobbyschraubern zu empfehlen, denn oft sind obendrein Simmerringe zu wechseln, und es muss nicht nur die Nockenwellenstellung stimmen, sondern auch noch die der Nebenwelle.

Hier ein Einspritzmotor mit Bosch L-Jetronic, wie er im Spidereuropa zum Einsatz kam

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