Kaufberatung Mercedes W123

Schwäbische Qualitäten

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Bis heute sind von keiner Mercedes-Baureihe mehr Autos gebaut worden als vom W123. Von November 1975 bis Januar 1985 liefen fast 2,7 Millionen Stück vom Band. Damit werden in diesem Jahr auch die letzten Autos der Serie „H“-fähig. Längst werden für gute Exemplare satte Sammlerpreise verlangt. Aber wann ist ein 123er eigentlich ein „Guter“? Wir zeigen das anhand eines der seltenen Coupés

Von Sonderausführungen wie der Langversion oder Kranken- und Leichenwagen einmal abgesehen gab es den Mercedes W123 in drei Karosseriebauformen: Die am häufigsten gebaute klassische Limousine, das elegante zweitürige Coupé und schließlich der erste in großen Stückzahlen gefertigte Kombi, das „T-Modell“. Zwar gab es auch vom Vor-Vorgänger, der Heckflosse, für zwei Baujahre eine offizielle Werkskombi-Ausführung unter der Bezeichnung „Universal“, aber diesen in Belgien in Lizenz bei I.M.A. gefertigten Wagen blieben Nischenfahrzeuge. Alle weiteren Kombi-Umbauten, etwa Kranken- und Leichenwagen waren Spezialumbauten von aufgeschnittenen Limousinen. Beim Strich-Achter-Mercedes verzichtete das Werk von vornherein auf eine eigene Kombi-Ausführung – unter anderem allerdings wohl auch aus Imagegründen: Kombis galten in den 1960ern und 70ern als Lastesel von Handwerkern. Das schien den Marketingstrategen seinerzeit nicht so gut zum Status der gehobenen Mittelklasse zu passen, wo die Baureihe positioniert war.

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Mit dem T-Modell hat Mercedes dem Kombi ein völlig neues Image verschafft – als Luxustransporter

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