ADAC TRÄUME WAGEN KLASSIK 2013

Fotos: Gareb Aepler, Andreas Aepler

Wer schon einmal an einer ADAC-Rallye teilgenommen hat, erzählt hinterher in drei Kapiteln: 1. Wo ging’s lang? Wie stressig war’s? Wer saß daneben? Bevor wir die Antworten geben, wollen wir grundsätzlich festhalten: Bei den ADAC-TRÄUME-WAGEN-Rallyes handelt es sich grundsätzlich nicht um Hochgeschwindigkeits-Rundkurse, in denen aufgemotzte Autos möglichst schnell und Schlamm spritzend zwischen Strohballen in Richtung Etappenziel ballern – unsere Rallyes sind zum Spaß, zur Unterhaltung und zum gemeinsamen Beisammensein von klassischen Autos und ihren Fahrerinnen und Fahrern ersonnen worden.


Das „wo“ ist schnell erklärt: Start in Hamburg-Bergedorf am sonnigen Freitag Morgen, Zwischenetappe auf dem Marktplatz in Wismar und erstes abendliches Ziel in Rostock-Warnemünde. Dort Start am ebenso sonnigen Sonnabend Morgen über den Darß und Zingst nach Stralsund. Schöner geht’s kaum – die ausgewählte Streckenführung fuhr sich wie ein interaktiver Reiseführer.
Die beiden anderen Aussagen lassen sich zusammenfassen: Wie gestresst jemand ist, hängt meistens vom Beifahrer ab – denn am Beifahrer hängt der gesamte Rallyeverlauf. Er (oder sie) liest das Roadbook, die einzige Navigationsmöglichkeit auf der Strecke. Er hat die Zeiten im Kopf und auf der Uhr, er guckt nach “Baumaffen” (das sind kleine, überall verteilte Nummern entlang der Straße, die notiert werden und am Ende den tatsächlich gefahrenen Streckenverlauf belegen – wenn man sie denn sieht), gibt klare Ansagen über das Verstreichen von Sekunden in Zeitprüfungen und ist so ziemlich allein Schuld an allem, was schief geht.


Und das kann stressen – sowohl den Fahrer als auch den Beifahrer selbst. Muss es aber nicht. Nicht einmal dann, wenn man neben dem gut gelaunten Herausgeber und Chefredakteur von TRÄUME WAGEN, Marco Wendlandt, in einem 40 Jahre alten Renn-Mustang sitzt und sich somit einem gewissen Platzierungsdruck unterwirft…
Aber wir möchten ja auch keine Trennungen provozieren und keine schlecht gelaunten Teilnehmer an den Etappen treffen – deshalb liegt der Schwerpunkt der ADAC TRÄUME WAGEN KLASSIK grundsätzlich auf einer schönen Streckenführung und ihrem gut zu findenden Verlauf. Natürlich gibt es Wertungsprüfungen, die aber gut erklärt und sauber zu meistern sind. Dazu existieren Fragebögen, die aber mit ein bisschen Witz und Hirnschmalz (oder einem internetfähigen Handy) locker auszufüllen sind.

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