Air-Show – Ausfahrt mit 45 Luftgekühlten

Aircooled Classics

Wenn das Porsche Zentrum Hamburg zu den „Aircooled Classics“ ruft, bebt die Erde: mit 45 Luftgekühlten von Hamburg nach Schwerin

Es ist ein unvergesslicher Moment, wenn jedes Jahr im Herbst in der Hamburger Eiffestraße lauter luftgekühlte Boxermotoren gezündet werden und über die Hinterachse die ganz besonderen Autos nach vorn drücken. Autos, die bei ihrer Geburt schon zeitlos waren und altersunabhängig und den einzig wahren Sportwagen-Mythos wie eine Fackel vor sich her tragen: Porsche.

Es ist die Zeit der „Aircooled Classics“, und kein Titel einer Veranstaltung drückt so schön technisch aus, worum es geht: Besitzer von Autos mit luftgekühlten Motoren, die sich versammeln, um ungestresst von Hamburg aus 147 Kilometer durch den Osten mit dem Ziel Schlosshotel Wendorf bei Schwerin zu kacheln.

Geplanter Stopp gemäß Roadbook: Sternwarte Bergedorf

Allein schon der älteste Wagen des Feldes, ein 356er B GT von 1963, lässt Fans von luftgekühlten Contramotoren erschaudern. Cabrios, Turbos, Targas, Cup-Fahrzeuge – alles am Start. Natürlich auch die letzten luftgekühlten Porsche, die 993. Und mittendrin: das TRÄUME WAGEN-Dreamteam Kai Busse/Bente Heyer im indischroten Porsche 911 3.2 von 1978.

Gemeinsame Leidenschaft: Kai Busse (Träume Wagen) und Andreas Tetzloff (PZ Hamburg)

Bei der „Aircooled Classics“ müssen die Teilnehmer zwar nach einem Roadbook navigieren, sehen sich aber nur marginal durch Wertungsprüfungen und Zeitkontrollen unter angenehmen Druck gesetzt. So müssen die Genießer zum Beispiel (außer der korrekten Wegfindung) ein Geschicklichkeits-Wurfspiel meistern oder eine Gleichmäßigkeitsfahrt um ein großes Gebäude herum zweimal in exakt der gleichen Zeit absolvieren. Für Porsche-Fahrer kein Problem: Leichter Nervenkitzel wechselt sich mit Überlandfahrten ab. Die Cabrios und Coupés brabbeln durch herbstlich beleuchtete Wohngebiete und an der Sternwarte in Bergedorf vorbei, hier und da wird angehalten, fotografiert und mit anderen Fahrern geschwatzt. Herrentour? Keineswegs, viele Damen sind dabei. Und das nicht nur auf dem Beifahrersitz.

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