Aus neu mach alt – Jaguar E-Type

Wenn er doch nicht so teuer wäre…

Riches Helfer schütten noch etwas Sprit, vermischt mit ein bisschen Öl, in den Einfüllstutzen, und dann kann der E-Type-Papa endlich Gas geben. Nicht nur dank der fehlenden Dämmung wird der Innenraum mit prächtigem Doppelnockenwellensound erfüllt – Auspuffklappen kennt der E-Type Lightweight so wenig wie Parksensoren. Riches gibt nach einer Aufwärmrunde so richtig Gas, und der E-Type tut das, was E-Types schon immer gemacht haben: Brüllen, über alle Räder rutschen, Spaß machen.

Der Türausschnitt ist kleiner, als es das Foto suggeriert…

Leider ist in dem Krach nicht zu hören, was Riches erzählt, aber der Mann scheint zu Schwärmen – auch wenn er alle Hände voll zu tun hat, den schönsten neuen alten Sportwagen der Welt zu zähmen. Das wunderbare große Holzlenkrad verlangt nach fest zugreifenden Händen, die Kupplung nach ein paar Muckis in der linken Wade und das Gesamtkunstwerk nach Konzentration: Immerhin jongliert Riches 1,4 Millionen Aluminium gewordene Euro an der Grip-Grenze.
Er macht das perfekt. Trotzdem musste er einen Vertrag unterschreiben, der dem Lightweight-Besitzer garantiert, dass Jaguar sämtliche eventuelle Schäden repariert und bezahlt. Sicher ist sicher…

Riches in action: Zum Unterhalten ist es zu laut

Text: Roland Löwisch
Fotos: Gudrun Muschalla/Jaguar, Löwisch

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