Essen Motor Show – die V.I.P. Standparty

Autos – Autos – Autos! Feiern und Benzin tanken in Essen

Es ist alles Grabber Blue

Es ist alles Grabber Blue

Ruhrgebiet, Essen, im Jahre 2012. Die Massen aus aller Welt strömen über die chronisch verstopften Autobahnen zu DEM Ereignis für alle Fans der neuen und alten Metalls – der Essen Motor Show. Aber erst morgen, am Samstag. Heute kommt nur die Presse rein, daher ist der Hinweg auch entspannt (mit Ausnahmen, davon machen wir noch einen kleinen Roadmovie… später…). Der gewaltige Hallenkomplex im kohleschwarzen Herzen der Republik ist schon heute, am Freitag randvoll mit Ausstellern und Anbietern, Racern und Rädern, Parts und Promis, Tunern und Tunten – alles was Rang und Namen in der Szene hat trifft sich heute und in den kommenden Tagen hier.

Mitten im Geschehen

Mitten im Geschehen

Tatort Halle 3, TRÄUME WAGEN ist mit einem großen Stand prominent platziert direkt neben einem der Eingänge, und schon füllt sich die Fläche. Ein TRAUM für Drivestyler und Fans: Die beiden Verlagsponys fallen sofort blau ins Auge. In der coolen Bar unseres Partners Moskovskaya mischt ein flinker groovender Barmann Drinks für alle Anwesenden, als gäbe es kein Morgen mehr. Das YACO Racing Team mit dem BOSS Mustang aus den ADAC GT Masters haben wir ebenfalls integriert, cooler Auftritt, was liegt denn heute Abend so an, wenn die Lokalpresse gegangen ist?

Currywurst, Brot, Drinks. Es fehlt an nichts.

Currywurst, Brot, Drinks. Es fehlt an nichts.

Die Hallen schließen nämlich heute ihre offiziellen Pressetore gegen 18:00 Uhr, das Personal bereitet dann alles für den großen Besucheransturm morgen am Samstag vor. Okay. Das ist jetzt der Moment, wo das TRÄUME WAGEN Team die Boxen noch ein bisschen lauter dreht und die heiß erwartete Standparty startet! Die Tickets wurden per Post an geladene Gäste verschickt, zwischen Currywurst und Kaltgetränken sind Petrol Heads jetzt ganz unter sich und fachsimpeln uneingeschränkt und gut betankt über Blech und Benzin.

Neben solchen Autos quatscht es sich gut

Neben solchen Autos quatscht es sich gut

Der Abend fühlt sich an wie der fleischgewordene Loft-Adventskalender, den wir gerade hier im Blog spielen. Männersachen. Gleichwohl der Anteil an gut aussehenden und fachgerecht mitquatschenden Frauen erstaunlich hoch ist, und die kommen nicht alle aus unseren Reihen… Das strikte Rauchverbot ist irgendwie seit ein paar Stunden aufgehoben, und in loungiger Atmosphäre chillen Gäste und Veranstalter zusammen mit Stars und Sternchen bei funkiger Musik, die bald die ganze ansonsten schon fast komplett entvölkerte Halle füllt.

Auf dem Moped sitzt es sich gut

Auf dem Moped sitzt es sich gut

Selbstverständlich sind alle Versammelten in den umliegenden Hotels untergebracht, das dies ein echter Vorteil ist wird nach einigen Drinks von der swingenden Moskovskaya Bar klar. Der Mann meint es beim Mischverhältnis gut mit seinen Leuten. Überall klötern Eiswürfel in Longdrinkgläsern und drehen sich Strohhalme im warmen Messewind. Und mal ehrlich, Sie kennen ja den Effekt von Vodka. Es geht lautlos, es geht schnell, und schon nach kurzer Zeit wird klar, dass hier so bald niemand mehr weg will…

Der Mann meint es echt gut mit dem Mischverhältnis

Der Mann meint es echt gut mit dem Mischverhältnis

Aber warum auch? Wir haben angeblich Zeit bis ca. 22:00 Uhr. Das klingt jetzt ein bisschen früh, doch jetzt ist es auch erst 19:00 Uhr, was sich aber schon ganz klar wie Mitternacht anfühlt. Immer wieder zwischendrin tauchen Celebrities der Szene auf. Menschen, die Sie nicht bei Frauke Ludowig im Trash-Fernsehen sehen werden, aber das guckt ja hier auch keiner. Menschen, von denen Sie sicher schon gehört, diese aber wohl noch nie live gesehen haben. Und wir TRÄUME WAGENden wissen gar nicht, mit wem wir in welcher Reihenfolge quatschen sollen. Die sind ja alle irgendwie ganz cool, sonst wären die ja nicht hier…

Die Damen verlustieren sich

Die Damen verlustieren sich

Macht das vielleicht auch einen Teil des Abends zu etwas ganz besonderem? Dass hier niemand guckt, ob das Gegenüber nun bekannt ist oder ein normaler Gast, der gerade Lust auf einen Vodka Tonic hat? Rafael, unser Leichtbau-Fahrrad-Gott fachsimpelt mit Autoren, die kreativen Köpfe von YACO Racing und Mustang Deutschland reden mit Messebesuchern, die nicht wissen wen sie da vor sich haben, Chef Marco ist sowieso irgendwie überall gleichzeitig und da hinten sehe ich auch Johannes von Velocity. Cool. Alle sind da.

Der Mann der Pipes und Parts

Der Mann der Pipes und Parts

Und glauben Sie auch nur im Ansatz, dass hier irgend jemand durchhängen würde? Niemals. Die Viertelstunden flitzen beängstigend schnell vorbei, während es leckere Currywurst mit Weißbrot gibt. Mein Bloggerkumpel Jens Stratmann (Bild weiter oben, TRÄUME WAGEN lesend), den wir in der aktuellen Ausgabe 12/2012 mit seinem Rad-ab.com vorgestellt haben fühlt sich bei uns sichtlich wohl und beschließt, dass er sein Hotel heute durchaus auch zu Fuß erreichen kann. Was mich ein bisschen wurmt ist, dass er seinen Bericht noch vor uns online gebracht hat. Immer diese Nachtschichtler. Sie lesen den HIER.

Es füllt sich rapide

Es füllt sich rapide

Und alle Anwesenden sind Unikate. Nicht nur Karsten und Eva, die unser Verlagspony heute übernommen haben und denen wir noch einen kleinen Extra Bericht widmen. Ich rempel beim Fotografieren fast Walter Röhrl um und bin fasziniert von Grabber Blue. Nicht nur auf den beiden Mustangs und dem einzigartigen Carbon-Fahrrad von Rafael, nein auch auf den lackierten Nägeln von Eva und auf der Jacke einer Besucherin. Wildfremde Menschen sprechen über Kolumnen, Fullsize-Amis und Tiefpreis-Europäer und lernen sich kennen. Jeder mit jedem, es werden Karten getauscht, Jacken und Shirts verschenkt und Hüte geklaut. Eigentlich nur meiner. Aber den hole ich mir nachher schon noch wieder.

Mein Hut. Ich will meinen Hut zurück

Mein Hut. Ich will meinen Hut zurück

Herzerwärmend wird es gegen Ende der Zeitrechnung noch, als sich Titus Dittmann in unsere Kreise mischt. Die Skateboard-Legende hat sein Buch unter dem Arm und wird gleich umlagert von Fans und Freunden. Titus ist ein Mann, der niemals aufgehört hat, die Welt verbessern zu wollen. Sein Imperium ist vor vielen Jahren einmal… aber was erzähle ich hier, wir wollen feiern. Wenn Sie den Mann nicht kennen googeln Sie ihn, ich hol ihm noch einen Moskovskaya.

Titus. Cooler Mann. Definitiv.

Titus. Cooler Mann. Definitiv.

Good Vibes so weit das Auge reicht. Und das reicht weiß, denn es ist ansonsten außer uns feierndem verrückten Haufen niemand mehr in der Halle. Die Reinemacherfrauen schieben ihre Staubsauger über die roten Teppiche, und hier und da warant noch ein Security-Mensch durch die Gegend. Alles liegt verlassen. Prototypen und Rennlegenden unter Decken und in gedimmtem Licht. Aber das ist eine andere Geschichte, denn es ich noch nicht ganz 22:00 Uhr und ein kleines, unbeugsames Drivestyle-Grüppchen feiert munter weiter zwischen automobilen Legenden und coolen Gästen.

Kollegen. Alles Kollegen, ich find das gut

Kollegen. Alles Kollegen, ich find das gut

Chefredakteure, Auszubildende, Vertriebler, Anzeigenleiter, Autoren – alle sind sie hier, alle kann man anfassen und viele werden aus den Magazinen wiedererkannt und mit HALLOOO begrüßt. Man könnte mutmaßen, dass es an den gesamten eingeflogenen russischen Vorräten an Vodka liegen könnte, dass die Stimmung immer gelöster und fröhlicher wird, aber wir vom DAZ Verlag sind uns eigentlich sicher, dass auch ohne diese Strohhalm-Gläschen der Abend super geworden wäre. Ein wahrhaft gelungener Auftakt für eine Messe der Extraklasse.

Es nimmt kein Ende

Es nimmt kein Ende

Als irgendwann auch das letzte Baguette weggefuttert ist und auch die aus irgend einem Grund plötzlich aufgetauchten Thunfisch-Brötchen unter die Leute gebracht wurden besinnen sich die ersten Gäste auf den morgigen Tag, der noch lang und anstrengend werden wird. Der erste Samstag der Messe ist immer gut, aber erdrückend. Heute ist ja noch Tag 0. Außerdem muss man noch zum Hotel, das mehr oder weniger weit weg ist. Die Security wirkt ebenfalls ein wenig entspannter, als anklingt, dass man sich langsam auflöse. Doch erst müssen noch ein paar Bilder hochgeladen werden.

Einer arbeitet ja IMMER...

Einer arbeitet ja IMMER…

Allways online, doof nur, dass ich den ganzen Kram gleich wieder ins Hotel schleppen muss. Was für ein großartiger Abend, was für tolle Menschen. Ich bin mir wieder mal sicher, dass sich unser TRÄUME WAGEN Mix der verschiedenen Auto-Genres genau so in unseren Lesern widerspiegelt. Ein bunter Haufen autoverrückter Jungs und Mädels, und egal mit wem man gesprochen hat – die waren allesamt gut drauf und hatten Geschichten zu erzählen. So etwas wird die twingofahrende Elektro-Generation der ebook-Leser da draußen nie verstehen. Schrauber und Freunde von altem Blech sind eine ganz spezielle Gattung. Ich möchte das nicht missen.

Ein letzter Drink aus der Kälte

Ein letzter Drink aus der Kälte

Ein letzter Drink, den die Aleks aus dem Kühlschrank zaubert, damit der Vodka-Mixer seinen Stand für heute langsam mal zumachen kann. Es geht raus, durch leere Gänge, zugedeckte Autos, argwöhnische Bodyguards und fast verschlossene Tore. Aber der Abend ist noch lange nicht zu Ende. Nur – Sie müssen ja nicht alles erfahren. Sie hätten ja auch mitkommen können, wir hatten geladen. Na dann, wir lesen uns bald mit den Folgeberichten, und glauben Sie mir – da geht noch was!

Mehr Bilder gibt es auf unserer Facebook Seite!

11 Gedanken zu “Essen Motor Show – die V.I.P. Standparty

    • Hi Maik,

      wenn ich schon sage Party und KOMM HER dann könnte ich das auch so meinen. Und soooo weit hattest du es ja gar nicht. Tja. Aber ich hab das Messer nun vermutlich oft genug in deiner Wunde gedreht, von daher…
      Be prepaired, 2013 kommen noch diverse Messen. Bleib einfach dran, du bist mir immer ein willkommener Gast.

      Jens

  1. Lag ja leider nicht am wollen… Meine einzige chance dank absoluter abgebranntheit hinzukommen war ein Kumpel, der mich dann natürlich hat hängenlassen. Mea culpa.

    • Ach Maik,

      nächstmal rocken wir das anders und besser…
      Du solltest immer ein bisschen Transport-Geld beiseite legen, wenn solche Events in der Nähe sind 🙂
      Viele Grüße und bis bald

      Jens

  2. Hm – joar … ich bin schon seit den 80ern einige Male auf der Essen Motor Show gewesen. Mir hat sie, ehrlich gesagt, früher besser gefallen. Heute ist es tendenziell deutlich mehr eine Tuning-Messe. Und genau DAS ist (für mich) das Problem: zuviel GFK, zuviel Kunststoff, zuviel Bausatz – was leider zuviel Publikum alá “Manta, Manta” anzieht. Nach einem Tag Messebesuch reicht mir das vollkommen – dann bin ich satt, kann ich keine Spoiler, Schwellerverbreiterungen, heckfüllende Monsteranlagen etc. mehr sehen.
    Aber okay – auch das muss es geben, ist mit Sicherheit ein profitabler Markt. Ich werde halt zu alt für sowas – aber das kennt man ja von mir! 😉

    • Das ist ja das schöne daran, jeder kann machen was er möchte. Was gefällt und was nicht, entscheidet jeder selbst. Ich bin auch kein Freund des “tiefer, härter, schneller UND lauter”, akzeptiere aber das es eine Szene dafür gibt.
      Was mich immer wieder erstaunt, sind die teilweise doch exorbitant-hohen Summen, die in die Fahrzeuge gesteckt werden. Handwerklich excellent gemachtes äussert sich manchmal in geschmacklich-grenzwertigem Resultat.
      Auf alle Fälle immer wieder spannend 😀

      • Hallo Jungs,

        klar, auf der Motor Show ist auch eine Menge Motorsport und Tuning. Aber gerade in Halle 3 sind auch viele Prototypen, die Mercedes FanWorld, Porsche Klassiker, der Stand von TRÄUME WAGEN…. Es gibt immer wieder zwischendurch wundervolle Perlen größerer und kleinerer Natur. Allein die Klassik-Händler, auch wenn es zumeist hochpreisige Autos sind, sind eine Reise wert.
        Ich find’s toll hier. Und die Stände mit den heftigsten Spoilern haben oft auch die süßesten Hostessen…
        Gniiihihi…

        Jens

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