Heute ein „Most Wanted“

Need for Speed Most Wanted

Diese Beleuchtung ist natürlich nicht StVO-konform…

Ich und Konsolen-Racing? Ja, ich gebe es zu. Zumindest in den vergangenen Jahren mit dem Rennspiel „Need for Speed“. Ich ließ mich in die neueste Version „Most Wanted“ einsaugen und davon inspirieren. Zum Beispiel dazu, ein paar virtuelle Szenen mit echten Autos nachzustellen. Mein Fairhaven ist München

Ein brutaler 2012er Dodge Charger SRT-8 im perfekt folierten Policecar-Outfit. Dazu ein knackiger Aston Martin V8 Vantage. Und dann noch ein schneeweißer Porsche 911 S. Was für ein Trio Infernale – klasse, was man im neuen „Need for Speed“ vorfindet.

Sie wundern sich, dass ich für eine Renn-Simulation schwärme? Ich, der ich sonst eher für altmetallene Ausritte oder wilde Track Tests einstehe? Hand aufs Herz: Echte Rennen sind heute dank Massen von Schlafmützen zu gefährlich (nicht nur für den Führerschein), und Fahrzeuge und Termine für die Rennstrecke sind nur selten vorhanden. Da musste dringend eine Alternative her: Konsolen-Racing. Es ist die Entdeckung der vergangenen Jahre für Leute wie mich, die in der Vergangenheit ausschließlich auf das wahre, echte Fahrerlebnis setzten. Wohlgemerkt: Benzin-, Öl- und Gummigerüche sind durch nichts zu ersetzen, aber die spontanen, gemeinsamen Ausfahrten werden seltener und viele der befreundeten, offenen Schrauber-Garagen verschwinden aus den verschiedensten Gründen.

Der Spass steht im Mittelpunkt… und zwar gemeinsam

Flug durch Werbetafeln = gute Punkte

In der Falle? Bei Most Wanted gibt es immer einen Ausweg

Aber wozu jammern, lieber abtauchen in eine virtuelle Welt von Auto-Jagden, zum Beispiel in die der düsteren Metropole Fairhaven, dem Schauplatz des neuen Racer-Games. Nach dem Vorgänger „NfS-The Run“, der mich wild und quer durch die Vereinigten Staaten schickte, muss ich mich nun vor „Most Wanted“ verneigen. Die Animation der riesigen Stadt Fairhaven scheint grenzenlos zu sein. Die Grafik ist gestochen scharf, gerne düster im Zustand der Dämmerung, voll von permanenten Kulissenwechseln. Riesige, grell beleuchtete Tankstellen wechseln mit dunklen Häuserfassaden und Industrievierteln, und die schnellen, engen Tunnelfahrten geben mir den Kick – akustisch perfekt inszeniert mit dem hohl röhrenden, lauten Auspuffsound meines Sportwagens. Als quasi Nachwuchs-Nerd, belächelt von der Frau und beklatscht von den Kids, raste, driftete und crashte ich unzählige Runden auf der Konsole durch die Gegend.

Um die harten Jungs von Fairhaven City zu beeindrucken, muss man ihr angeberisches Spiel mitspielen: Viele sehr schnelle, teure oder spezielle Autos beschaffen, Punkte (Speed Points) und Belohnungen einheimsen und dabei den zahlreichen Cops entkommen. Irgendwann steht man dann ganz oben, ist der Most Wanted, der Meistgesuchte – so der Inhalt und das Ziel des Spiels. Und wer zu mehr bereit ist, kann bei Most Wanted auch gegen zig andere Gegner antreten. Natürlich live vernetzt mit seinen Freunden.

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