High Performance Driving

Training Day in Scottsdale

Arizona ist voller Überraschungen – als Cop und Personenschützer kann man sich zum legalen Verkehrsrowdy, als Fahrschüler zum besseren Autofahrer ausbilden lassen: Die Bob Bondurant School of High Performace Driving hält, was sie im Namen verspricht

Nein, wie normale Fahrschulautos sehen einige der Ausbildungsfahrzeuge hier am Rande von Phoenix, Arizona, wirklich nicht aus. Fette Kuhfänger vorne bei Limousinen kennt man ja immerhin schon von den Cops – aber ebenso fette hinten, herumgezogen fast bis zu B-Säule?

Klar – wenn man den Gedanken zu Ende denkt. Denn irgendwo müssen die amerikanischen Polizisten ja lernen, wie man bei voller Fahrt einen Fluchtwagen rammt und – im besten Fall – einmal umdreht, so dass man dem Bösewicht tief in die Augen blicken kann: „Driver Development Programs“ nennt die „Bob Bondurant School of High Performance Driving“ ihr Überlebenstraining mit Auto für Ordnungshüter, Armee-chauffeure und Personenschützer und „jeden, der mal James Bond spielen will,“ sagt Danny Bullock (41) mit dem Grinsen eines Jim Carrey. Rund 500 Polizeioffiziere lernen hier jährlich Rammen in Perfektion, andere Chauffeure in der Sicherheitsbranche weitere Überlebenstechniken.

Bullock ist einer von zehn Fulltime-Instruktoren der 1968 eröffneten Fahrschule und damit einer, der sämtliche Tricks in und mit dem Auto kennt und lehrt. Besondere Lehrgänge für die Gefährdeten dieser Welt sind die Spezialität dieser Fahrschule, die natürlich auch ganz normale Fahrsicherheits- und Spaßkurse wie Trackdriving etc. im Programm hat.

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