Reihe sechs für Null Null Sieben

1947 kaufte der Unternehmer David Brown das Unternehmen
Aston Martin, dessen Wurzeln bis 1913 zurück reichen, und rettete es somit vor dem Untergang. Angeboten über eine Zeitungsannonce gingen für die Aston Martin Motors Ltd. 20.000 Pfund über den Tresen, und das bei Staines nahe London ansässige Unternehmen Lagonda kam gleich noch obendrauf. Hier hatte man einen Sechszylinder-DOHC-Motor im Programm, der von keinem geringeren als Walter Owen Bentley (ja, der Gründer der gleichnamigen Automarke) entwickelt worden war. Alle Aston Martin trugen seitdem die Initialen des David Brown und aufsteigende Nummern.

Nach dem DB6 hätte logisch konsequent eigentlich ein DB7 folgen müssen, aber ab 1966 planten die Designer und Ingenieure ein komplett neues Fahrzeug. Der italienisch anmutende Gran Turismo sollte von Anfang an mit einem kräftigen Achtzylinder angeboten werden. Der flog den Testern aber immer wieder um die Ohren, also gestaltete die Mailändische Carrozzeria Touring für den Pariser Autosalon 1966 zwei neue Entwürfe von zweitürigen Coupés, die zwar für einen Achtzylinder ausgelegt waren, aber zunächst nur den Reihensechser aus dem DB6 bekommen sollten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code