Trivium – Silence in the snow

CD TriviumDieses siebte Album ist das bislang wichtigste in der Karriere von Trivium. Nicht etwa wegen des Schlagzeugerwechsels, sondern weil sich Matt Heafy dazu entschlossen hat, auf seine Metalcore-Screams und Thrash-Shouts zu verzichten und nur noch klar zu singen – was er bemerkenswert souverän erledigt! Obwohl das Titelstück seinen Angaben zufolge bereits in der „Shogun“-Phase entstanden ist, und die markante Gitarrensprache immer noch sofort herauszuhören ist, wurde die Musik den neuen Umständen natürlich etwas angepasst: Zum einen wurde das Tempo teils deutlich zurückgenommen, zum anderen lassen sowohl die Arrangements als auch die Produktion von Michael Baskette (u.a. Alter Bridge, Slash) viel mehr Luft und bringen so die starken Melodylines besser zur Geltung; bestes Beispiel hierfür ist „Dead and gone“. Trivium stehen 2015 für Arena-kompatiblen Heavy Metal mit heroischen Vocals, der irgendwo zwischen Iron Maiden und Megadeth in ihrer „Countdown to extinction“-Phase angesiedelt ist. Ein mutiges und starkes Album!

 

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