Volvo P1800

Simon Templars Sportwagen

Ein Rücksitzchen ist zwar da, aber nicht für lange Reisen zu empfehlen

Amis stehen auf ihn
In Europa allerdings kröpelten die Verkaufszahlen des P1800 mit dem zusätzlichen Buchstaben „S“ (als Symbol für die neue Qualität – jetzt aus Schweden) allein schon wegen des hohen Preises vor sich hin. Die sexy Linien des Gran Turismo konnten den kritischen Neuwagenkäufern nicht endgültig die altbackene Technik unter dem Röckchen schönmalen. Ein veraltetes Motorenkonzept mit Stößelstangen und diese sehr tiefe Sitzposition stieß den Testern ebenso auf wie die gefühllose Lenkung und diese Kupplung, die als Heimtrainer für das linke Bein Furore machte. Alfa Romeo und Porsche waren da schon etwas ausgereifter – und dazu auch noch preiswerter. Immerhin hatte der P1800 schon vordere Bremsscheiben und keine Trommeln. Aber die Amis… die liebten den schönen Schweden und kauften den ganzen Markt leer.

Hübsch hübsch. Schönes Triebwerk, und hinten ist sogar noch Platz für ein Köfferchen

Volvo legte in den folgenden Jahren noch ein paar leistungsgesteigerte Motoren nach, ab 1969 wurde die
D-Jetronic von Bosch angeboten und verhalf dem Motor zu respektablen 124 PS und US-konformen, strengen Abgaswerten. Im selben Jahr verschiffte man auch final die Walzen von Pressed Steel in Schottland hinüber nach Schweden und baute fortan im Werk Olofström auch die Karosserie selbst.

Metall und Rundinstrumente fast wie im Porsche

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