Männerspielzeug – Rolex Spezial

Exklusive Sport-Uhren und teure klassische Automobile sind seit jeher beliebtes Männerspielzeug. So das gängige Klischee. Und wir behaupten: Es stimmt. Zumindest findet man kaum jemanden, der nicht eine oder meistens sogar mehrere, hochwertige Sportuhren sein eigen nennt oder zumindest von einer solchen träumt. Aus diesem Grunde haben wir – völlig frei erfundene – Paare der Gattung “Männer-Uhr von Rolex vs. Auto-Modell” zusammen gestellt, ohne dieses in irgendeiner Weise zu begründen. Das überlassen wir wohlweislich Ihnen, unseren werten Lesern… Also, viel Spaß beim Lesen unserer Männerphantasien. Und bitteschön: träumen ist erlaubt.

am042012_7065_rolex_spezial_00 am042012_7065_rolex_spezial_06

Rolex Datejust vs. Mercedes-Benz 280 SL Pagode

Oyster Perpetual Datejust II
Als Klassiker der zeitgenössischen Armbanduhr geht die Datejust II auf die 1945 lancierte Oyster Perpetual Datejust zurück, die als erste Armbanduhr über eine automatisch wechselnde Datumsanzeige in einem Sichtfenster im Zifferblatt verfügte.
Das darauf folgende “Datejust”-Ursprungsmodell, die Datejust Rolesor, zeugt von zeitloser Modernität. Seit ihrer Einführung 1948 hat sie in ihrem grundsätzlichen Erscheinungsbild dem Einfluss der Zeit widerstanden. Mit der Datejust II wird diese Legende fortgeführt. Die hier gezeigte Oyster Perpetual Datejust II wurde 2009 präsentiert.

Mercedes-Benz SL Roadster “Pagode”
Die Vorgänger der Mercedes-Benz SL “Pagode”-Baureihe W 113 (von 1963 bis 1971) sind die beiden 50er-Jahre-Modelle 300 SL und 190 SL. Die auch bei Frauen beliebte Pagode vereint das Beste aus beiden Welten: beachtliche Fahrleistungen und hohen Fahrkomfort. Für den Roadster gibt es ein Hardtop als Wetterschutz. Dessen charakteristische Form mit dem nach innen gewölbten Hardtop verleiht der Baureihe ihren Beinamen Pagode – nach der alten fernöstlichen Häuser-Dachbauweise. Das Softtop dagegen ist, “anders herum”, also konvex geformt. Mit dem Pagoden-SL geht man als Klassiker-Fan kein Risiko ein.

am042012_7065_rolex_spezial_01 am042012_7065_rolex_spezial_07

Rolex Explorer II vs. Porsche Langstrecken-Rennwagen

Oyster Perpetual Explorer II
Das Ursprungsmodell der Explorer II ist die Explorer, die Sir Edmund Hillary und Tensing Norgay 1953 auf ihrer Erstbesteigung des Mount Everest begleitet hat. Mit einem zusätzlichen roten 24-Stunden-Zeiger und einer feststehenden Lünette mit 24-Stunden-Graduierung ausgestattet, ermöglicht die Explorer II das gleichzeitige Ablesen von zwei Zeitzonen und die Unterscheidung zwischen Tag und Nacht. Der unabhängig verstellbare Stundenzeiger macht die Einstellung einer zweiten Zeitzone möglich, während das Manufakturwerk weiterläuft. Sie ist garantiert wasserdicht bis zu einer Tiefe von 100 Metern und besitzt ein Saphirglas mit Zykloplupe über dem Datumsfenster.

Porsche 718 RS 60/935/962/RS Spyder
Bei den Langstrecken-Klassikern in Le Mans und Daytona wird einmal im Jahr rund um die Uhr gefightet. Der Porsche 935 dominierte von 1976 bis 1981 die Rennen der Gruppe 5 und gewann beide 24-Stunden-Klassiker. Der ab 1984 eingesetzte Porsche 962 gilt als der wohl erfolgreichste Rennsportwagen überhaupt. In den acht Jahren von 1984 bis 1991 wurden mindestens   54 Siege und zahlreiche Meisterschaften eingefahren. Die prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans konnten dreimal auf einem 962 gewonnen werden. Die beiden offenen Porsche 718 RS 60 (vorn) und RS Spyder (hinten) auf dem Foto zeigen ebenfalls Porsche-Langstrecken-Rennwagen, die bei 24 Stunden-Rennen antraten.

am042012_7065_rolex_spezial_02 am042012_7065_rolex_spezial_08

Rolex Daytona vs. Ferrari “Daytona” Spider

Oyster Perpetual Cosmograph Daytona
Uhrenkenner haben die Daytona, die seit ihrer Präsentation 1961 nur kleinauflagig produziert wurde, zum Sammelobjekt gemacht. Das Modell mit dem so genannten “Paul-Newman-Zifferblatt” ist hoch begehrt. Für authentische “Newman-Daytonas” werden Preise von bis zu 50.000,- Euro auf Uhren-Auktionen erzielt. Heute bietet Rolex den Daytona-Chronographen u. a. in der Farb-Kombination crocoblack an. Er ist mit einer kleinen Sekunde ausgestattet sowie einer durch verschraubbare Drücker auslösbaren Stunden- und Minutenanzeige und einer gravierten Tachymeterlünette. Er vereint somit Zeitmessung und Geschwindigkeitsberechnung in einem Modell.

Ferrari 365 GTS/4 “Daytona Spider”
Der Ferrari 365 GTS/4 wurde 1969 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt, ein halbes Jahr nach dem Coupé 365 GTB. Der Spitzname “Daytona” stammt von italienischen Journalisten, und entstand nach dem Dreifachsieg der 365 GTB-Prototypen beim 24 Stunden-Rennen von Daytona 1967. Obwohl der heutige Ruhm des Modells durch die TV-Serie “Miami Vice” massiv verstärkt wurde, verbot Enzo Ferrari die weitere Verwendung des Autos und lieferte in Folge einen weißen Testarossa ans Set. Der Daytona Spider in der Serie war in Wahrheit eine Replik auf Corvette-Basis. Ferrari selbst produzierte nur 125 Daytona Spider, was hohe Preise für originale 365 GTS/4-Modelle zur Folge hat.

am042012_7065_rolex_spezial_03 am042012_7065_rolex_spezial_09

Rolex GMT Master II black vs. Bentley Speed 8 Rennwagen

Bentley Speed 8
Nach 73-jähriger Abwesenheit kehrte Bentley 2001 zum 24-Stunden-Rennen von Le Mans zurück und erreichte mit dem Bentley EXP Speed 8 auf Anhieb den dritten Platz. Im folgenden Jahr wurde ein Fahrzeug mit hubraumerweitertem Motor als Testträger für den Speed 8 eingesetzt, der 2003 debütieren sollte. Das Fahrzeug wurde Vierter und musste sich, wie schon 2001, nur den Audi R8 geschlagen geben. Um 2003 in Le Mans siegen zu können, wurde der neue Speed 8 schon beim 12-Stunden-Rennen von Sebring eingesetzt und landete vom letzten Startplatz aus noch sehr beachtlich auf den Rängen 3 und 4. In Le Mans 2003 schaffte der Speed 8 dann einen überragenden Doppelsieg. Hiermit endete jedoch das Bentley-Engagement und die Rennprototypen wurden danach ausschließlich im Rahmen historischer Veranstaltungen eingesetzt.

Oyster Perpetual GMT-Master II
Die GMT-Master wurde 1954 für Berufspiloten der PanAm und für Vielreisende entwickelt. Mit einer in beide Richtungen drehbaren Lünette mit 24-Stunden-Graduierung und einem zusätzlichen 24-Stunden-Zeiger ausgestattet, bietet sie gleichzeitig den Überblick über zwei Zeitzonen. Der unabhängig verstellbare Stundenzeiger macht es möglich, die Armbanduhr auf eine zweite Zeitzone einzustellen, ohne dabei von der genauen Zeit in der ersten Zeitzone abzuweichen. Die drehbare Lünette ermöglicht sogar die Anzeige einer dritten Zeitzone. Die GMT-Master II ist bis 100 Meter Tiefe garantiert wasserdicht, besitzt ein Saphirglas mit entspiegelter Zykloplupe über dem Datumsfenster und Nocken zum Schutz der Triplock-Aufzugskrone.

am042012_7065_rolex_spezial_04 am042012_7065_rolex_spezial_11

Rolex Submariner vs. Jaguar E-Type

Oyster Perpetual Submariner Date
Seit ihrer Ersteinführung im Jahr 1953 ist die Submariner der Inbegriff der Taucherarmbanduhr und die absolute Referenz auf dem Gebiet der Wasserdichtheit.
In der Originalversion bis 100 m Tiefe wasserdicht, wurde die Wasserdichtheit der Nachfolgemodelle bis 300 Meter gesteigert. Die in eine Richtung drehbare Lünette der 2008 vorgestellten Submariner Date besitzt eine schwarze, blaue oder grüne Cerachrom-Zahlenscheibe. Cerachrom ist ein außerordentlich hartes, korrosionsbeständiges Keramikmaterial.

Jaguar E-Type
Genf 15. März 1961: Der Jaguar-Designer Bob Blake setzte sich mit dem  E-Type-Coupe – der “Raubkatze aus Coventry” – ein Denkmal. Doch den heißesten Auftritt der E-Type-Pioniere legte Chef-Tester Norman Dewis hin: Nachdem die versprochenen 265 PS des 3,8 Liter-Sechszylinders durch diverse Tricks des Ingenieursteams erst am Abend vor der Genfer Premiere erreicht wurden, musste Dewis den Roadster in der Nacht persönlich von England nach Genf überführen. Nach einem abenteuerlichen Zehn-Stunden-Ritt jenseits aller Speed-Limits, wusch Dewis das völlig verschmutzte Ausstellungsstück noch schnell per Hand. Dann ging es direkt zur Vorab-Premiere ins Hotel Parc des Eaux Vives, wo die geladene Presse applaudierte und ihre Begeisterung in die Welt trug.

am042012_7065_rolex_spezial_05 am042012_7065_rolex_spezial_10

Rolex Milgauss vs. Mercedes-Benz 300 SLR

Oyster Perpetual Milgauss
Die neue Generation der Oyster Perpetual Milgauss ist außerordentlich widerstandsfähig gegen starke Magnetfelder. Das Ursprungsmodell wurde in den 1950er-Jahren im Zeichen des technologischen Fortschritts entwickelt. Ihr Name ist eine Zusammensetzung aus dem französischen Wort für 1000 und der Einheit Gauss (magnetische Flussdichte). Die Oyster Perpetual Milgauss ist ausschließlich in Edelstahl 904L erhältlich. Der orangefarbene Sekundenzeiger erinnert an die gezackte Form eines Blitzes. Das Jubiläumsmodell ist mit einem grünen Saphirglas ausgestattet.

Mercedes-Benz 300 SLR
Der Mercedes-Benz 300 SLR basiert zu einem Teil auf der anspruchsvollen Technik des erfolgreichen Grand-Prix-Rennwagens, ist aber als Straßenrennwagen karossiert. Im September 1954 absolviert ein Prototyp im Park von Monza erste Test-runden, mit 860 Kilogramm Trockengewicht einschließlich zweier Reserveräder im Gepäckabteil. Bei seinem Motor handelt es sich um die höchste Ausbaustufe des Reihenachtzylinders, 296 PS (218 kW) bei 7.400/min stark. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei ca. 300 km/h. Im Jahr 1955 gewann Sir Stirling Moss auf dem 300 SLR die Mille Miglia – das berühmte 1.000- Meilen-Rennen über norditalienische Straßen – und trägt damit seinen Teil zum großen Ruhm der Silberpfeile bei.

Herstellernachweis: ROLEX Deutschland GmbH, Postfach 10 30 41, 50470 Köln, Telefon 0221/1650-0; Fax 0221/1650-580; info@rolex-deutschland.de; www.rolex.com

Bilder: Bentley, C. Böhner, Ferrari, Mercedes-Benz, Porsche und Rolex

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code