Track-Day – Der Strang der Erleuchtung

Velocity baut einen 1966er Mustang Fastback zum Track-Day-Fahrzeug auf – Der Trackday-Mustang elektrifiziert: Jetzt besitzt er einen?modernen Kabelbaum, der noch etwas modifiziert wurde.?Auch die vorderen Bremsen sind nun eingebaut

Je weiter der 66er Mustang Fastback gedeiht (siehe TW 05 + 06/12), desto ungeduldiger werden alle Beteiligten: Die Elektrik und damit das Verlegen des Kabelbaums hat für einen großen Schritt nach vorne gesorgt. Glücklicherweise ist das Teileangebot für die Ford Mustang der ersten Baureihe sehr groß. Für die Wahl des Kabelbaumes standen gleich mehrere Hersteller zur Auswahl. Velocitys Wahl fiel auf ein Produkt der Firma “American Autowire”, welches sich in zahlreichen Kundenprojekten über die letzten Jahre mehrfach bewährt hat. Und als offizieller Vertriebspartner für American Autowire setzt Velocity natürlich auf die Produkte aus den eigenen Kreisen. Das Sortiment erstreckt sich auf die Mustang-Modelle 64-66, 67-68, 69, 70 bis hin zu Camaro und fast alle beliebten US-Muscle-Cars.

Der Kabelbaum ist exakt zugeschnitten auf das jeweilige Fahrzeugmodell, wobei einige technische Verbesserungen umgesetzt wurden. Beispielsweise sind eine große Gefahrenquelle bei den frühen Mustang die Lichtschalter, da der gesamte Strom der Hauptscheinwerfer über diese läuft und in Kombination mit (für die europäische Umrüstung notwendigen) H4-Scheinwerfern und Watt-stärkeren Birnen Kabelbrände durch Überhitzung möglich sind. American Autowire nutzt hier Relais und nimmt somit die Belastung von dem Lichtschalter.

Die Hauptscheinwerfer werden hochmodern über Relais versorgt

Ein Sicherungskasten mit zeitgemäßen Flachstecksicherungen ermöglicht die Verwendung von konventionellen und zuverlässigen Sicherungen

Sechskolbensättel mit 327 mm großen Scheiben sorgen für ausreichend Verzögerung und bringen die 500 Pferde wieder zum Stehen. Aluminium-Leichtbau bei Töpfen und Zangen sorgt für möglichst geringes Gewicht

Um zu starker thermischer Belastung vorzubeugen, werden die Bremsscheiben über Lufthutzen an der Seite des Fahrzeuges mit kalter Frischluft versorgt. Den optimalen Weg für den 10 cm Schlauch gilt es noch zu finden

Ein weiterer Fortschritt ist die Montage der vorderen Bremsanlage – mit der bereits vorhandenen Federung und Lenkung steht das Fahrzeug nun endlich auf eigenen Beinen. Die Wahl fiel auf Wilwood-Bremsen an der Vorder- und Hinterachse. Hinten ist die Bremsanlage bereits in der Einzelradaufhängung integriert, da – wie bei älteren Jaguar-Modellen – die Scheibenbremsen zur besseren Gewichtsverteilung an das Differential verlegt wurden.

Bilder: Velocity

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