Guido Regenhard: 1966er Ford Taunus 20M TS P5 Hardtop Coupé

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1966er Ford Taunus 20M TS P5 Hardtop Coupé

Ganz klar: Ich lebe meine Autos. Den 20M hab ich schon seit 2007, der holt mich immer zurück in meine Jugend, wo ich solche Karren am laufenden Meter verheizt und getunt habe. Damals mussten 2,3- oder 2,6-Liter-Motoren herhalten, so etwas hab ich heute zum Glück nicht mehr nötig. Mein Coupé ist nicht in Showroom-Condition, aber es strahlt eine besondere Erhabenheit aus. Rote Sitze, silberner, leicht matter Lack, keine B-Säule, voll versenkbare Fenster. Das ist ab Werk schon so wunderschön, dass der “kleine” 2.0-Liter-V6 völlig ausreicht. Ich steh einfach auf so einem Alltags-Euro-Ami, als „Elvis Tribute Artist“ lege ich immerhin rund 13.000 Kilometer im Jahr zu Auftritten und Shows zurück. Das muss dann schon ein bisschen stilvoller abgehen als in einem langweiligen Alltagsauto. Meinen Taunus hab ich bei einem Händler in Bielefeld entdeckt, und egal wie ich mich auch beugte und wendete – er sah von allen Seiten schön aus. Ein Re-Import aus zweiter Schwedenhand, genial, meine Visitenkarte. Das ist Rock’n´Roll. Er reißt zwar keine Rille in den Teer, dafür klingt er gesund und läuft seidenweich. Das Richtige zum Chillen, genau das brauch ich, wenn ich von einem lauten und fetzigen Auftritt nachts zurück nach Hause fahre. Wenn dann aus dem alten Radio auch noch ein Oldie tönt, ist die Welt in Ordnung. Wie damals.