Iris und Till: 1959er 180er Ponton-Benz

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1959er 180er Ponton-Benz

Till, warum seid ihr Ponton-Fans? „Schon als Zivildienstleistender fuhr
 ich als erstes und alleiniges Alltagsauto einen 190 D Ponton-Breitkühler, Baujahr 1960. Nach mehr als
 100.000 km in acht Jahren und wiederholten Schweißarbeiten wollte ich dann einen mit besserer Substanz.“
Den hast du jetzt, einen 59er. Musstest du viel machen? „Die Motortechnik wurde teilüberholt und der Wagen bekam einen großen Service. Das Faltschiebedach und die Sitze in Leder wurden beim Sattler aufgearbeitet und die Hohlräume mit „Mike Sanders-Fett“ versiegelt. Außer einer gebrochenen Nockenwelle bin ich damit seit 10 Jahren und etwa 60.000 Kilometer ohne Probleme gefahren.“
Und Iris hast du angesteckt? „Das war nicht schwer. Sie fährt einen seltenen 180er, Baujahr 1957, mit seitengesteuertem Motor aus dem 170er-Bruder. Das dunkelbraune Leder innen ist neu, das Faltdach, der Himmel und die Kardanwelle ebenfalls. Auch der 57er bekam eine Hohlraumversiegelung, Old-style Nebellampen, neue Stoßstangen und ein „Becker Mexiko“-Radio.“
Sind die beiden Klassiker trotz eures Nachwuchses echte Daily-Driver? „Na klar. In solchen Autos kommt keine Hektik auf
, samt ihren Eigenheiten, Macken und der wunderbaren Patina fahren sie wie selbstverständlich und sicher durch den Alltag. Es ist ein besonderes Erlebnis, die Atmosphäre in und um in die alten Baby-Benze zu spüren.“

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