Marco Gareis: 1993er Porsche 968 Turbo S tribute

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Marco Gareis: 1993er Porsche 968 Turbo S tribute

Mein 968 ist zugegeben kein Original. Aber ein ziemlich perfekter Clone! Alles fing damit an, dass ich mir einen 944 Turbo kaufte. Der überlebte leider die Überführungsfahrt nicht, da mir der Hinterreifen nach innen von der Felge rutschte. Klar, was passierte: Kreiseln auf der A9, Einschlag in die Leitplanke…. das volle Programm. Angesichts des Trümmerhaufens kam mir eine Idee: Wie wäre es, einen unbezahlbaren und seltenen 968 Turbo S zu bauen und dabei die Technik des 944 Turbo zu nutzen? Also ganz ähnlich, wie Porsche es 1993 gemacht hatte.

Das gab den Ausschlag, mein Projekt ging an den Start. Als erstes machte ich mich auf die Suche nach einer unfallfreien 968 Karosse und fand sie schließlich in Holland. Passenderweise eine ohne Targadach, weil alle 968 Turbos S ohne Targadach ausgeliefert wurden. Dann begann ein sehr aufwändige Projektphase, um dem Original, von dem nur 14 Stück gebaut worden waren, maximal nahe zu kommen. Um es kurz zu machen: Über zwei Jahre gingen ins Land und viele tausend Euros. Zuguterletzt wurde noch ein passender neuer Motor M44/60 verbaut, wie beim Original. Lackiert ist der Clone in Nachtblau metallic, innen schwarz mit nachtblauem Bügfel und blauer Rückenschale. Dann kam endlich der große Moment mit dem ersten kleinen Rollout. Phantastisch! Dafür hat sich jede Minute und jeder Cent gelohnt.

Ich genieße meinen 968 in vollen Zügen, treffe mich gerne mit Gleichgesinnten und habe in Berlin mit ein paar genauso Verrückten einen Porsche Club gegründet. Wir sind ein „harter Kern“ von sechs bis zwölf  Porsche-Fahrern, die sich immer wieder gern zum Stammtisch, Frühstück oder ähnlichem treffen.

Natürlich nehme ich die 300 km Anfahrt nach Hamburg in Kauf, um beim TRÄUME WAGEN Jubiläum dabei zu sein. Dann kann ich auch noch eine Menge weiterer Details zum Umbau erzählen.

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