McLaren – Der lange Weg zur Kultmarke

Der lange Weg zur Kultmarke

In der Formel 1 ist McLaren bereits eine Ikone, auf der Straße will die ehrgeizige Firma das in zehn Jahren auch sein. Auf einer 1.300-Kilometer-Reise von London nach Monaco fuhr TRÄUME WAGEN im Coupé namens MP4-12C durch die Historie des englischen Autobauers und checkte die Chancen für dessen Aufstieg

Greg Levine ist mächtig selbstbewusst. Der Marketing- und Verkaufschef von McLaren Automotive hofft öffentlich, dass seine Marke bald so eine Ikone sei wie die europäische Konkurrenz mit langer Historie: “In zehn Jahren sollen kleine Kinder nicht mehr sagen: “Wenn ich groß bin, will ich einen Ferrari, Porsche oder Lamborghini haben.” Sondern: “Ich will einen Mc-Laren…”

First Step: M6GT

Der M6GT war ein erster Versuch, auf der Straße Fuß zu fassen. Der Motor stammt von Chevrolet - ein V8 mit 276 PS. Der gesamte Prototyp wiegt nur 800 Kilo, ganz nach den Leichtbaukriterien aus dem Rennsport gefertigt. Das originale Einzelstück ist nur einen Meter hoch. Ob jemals jemand mit dem Wagen die angepeilten 290 km/h gefahren ist, ist nicht gesichert...

Der M6GT war ein erster Versuch, auf der Straße Fuß zu fassen. Der Motor stammt von Chevrolet – ein V8 mit 276 PS. Der gesamte Prototyp wiegt nur 800 Kilo, ganz nach den Leichtbaukriterien aus dem Rennsport gefertigt. Das originale Einzelstück ist nur einen Meter hoch. Ob jemals jemand mit dem Wagen die angepeilten 290 km/h gefahren ist, ist nicht gesichert…

Der erste Straßenwagen: Mc Laren M6GT Der erste Straßenwagen: Mc Laren M6GT

Kein leichtes Unterfangen – denn eine Historie im Straßenautobau hat McLaren nur bedingt, ein Portfolio noch gar nicht, und von Nostalgie im Formel-1-Zirkus kann auch kein Autobauer leben. Was McLaren allerdings schon vorweisen kann, ist mit dem “McLaren Technology Center” eine neue und supermoderne Produktionshalle, ein 600 PS starkes Supercar für die Straße namens MP4-12C (seit kurzem gibt es vom Werk eine kostenlose Kraftkur nachträglich für alle schon ausgelieferten McLaren in Form von 25 zusätzlichen PS per Software-Upgrade), eine offene Version und Ehrgeiz bis zum Anschlag. Grund genug für TRÄUME WAGEN, sich das straßenfähige “McLaren Projekt 4” in der futuristischen, 57.000 Quadratmeter großen McLaren-Zentrale in Woking bei London zu schnappen und eine Reise zu den Meilensteinen der gesamten Firma zu unternehmen.

Der jüngste Straßenwagen: Mc Laren MP4 -12C

Der jüngste Straßenwagen: Mc Laren MP4 -12C

Sicher ist: Wo man auch immer hin will, mit dem britischen Straßensupercar erreicht man sein Ziel sehr schnell. Die 600 PS aus einem 3,8-Liter-Biturbo-V8, der als Mittelmotor direkt hinter den Rücken der zwei Insassen brüllt, stehen so schnell auf Gaspedalbefehl an, dass man froh ist über die genauso zuverlässigen Bremsen, die die losgetretene Energie wieder vernichten müssen. Ein Graziano-Getriebe stellt sieben Gänge zur Verfügung, und Schaltpaddel am Lenkrad sorgen für Spaß bei jeder Drehzahl, die problemlos bis 8.500/min hochgejubelt werden kann.

Der jüngste Straßenwagen: Mc Laren MP4 -12C
Der jüngste Straßenwagen: Mc Laren MP4 -12C Der jüngste Straßenwagen: Mc Laren MP4 -12C

So modern der MP4-12C und seine Produktionshalle in Woking bei London auch sind, ohne den Neuseeländer Bruce McLaren müsste die Welt wohl auf die neue englische Marke verzichten. Er wurde am 30. August 1937 in Auckland geboren und wuchs in der Werkstatt seines Vaters mit Autos auf. Mit 14 Jahren nahm er an seinem ersten Autorennen teil – ein Bergrennen in einem Austin 7 Ulster. Der rote Wagen steht noch heute in der Empfangshalle der McLaren-Formel-1-Schmiede am Anfang einer ganzen Reihe von McLaren-Rennwagen aus allen Epochen.

Nur sieben Jahre später – genau 22 Jahre und 80 Tage alt – gewann er sein erstes Formel-1-Rennen, den United States Grand Prix des Jahres 1959 in Sebring auf Cooper-Climax. Ende 1963 gründet er die Bruce McLaren Motor Racing Ltd. 1966 steht in Monaco sein erster eigener Rennwagen am Start – am Steuer des M2B sitzt der Chef persönlich.

Interieur zum Wohlfühlen: Carbon überwiegt. Das dem Formel-1-Lenkrad nachempfundene Volant liegt wunderbar in der Hand, absichtlich sind dort keine Knöpfe und Schalter integriert. Ganz im Sinne des Leichtbaues sind selbst die Pedale perforiert Interieur zum Wohlfühlen: Carbon überwiegt. Das dem Formel-1-Lenkrad nachempfundene Volant liegt wunderbar in der Hand, absichtlich sind dort keine Knöpfe und Schalter integriert. Ganz im Sinne des Leichtbaues sind selbst die Pedale perforiert Interieur zum Wohlfühlen: Carbon überwiegt. Das dem Formel-1-Lenkrad nachempfundene Volant liegt wunderbar in der Hand, absichtlich sind dort keine Knöpfe und Schalter integriert. Ganz im Sinne des Leichtbaues sind selbst die Pedale perforiert
Interieur zum Wohlfühlen: Carbon überwiegt. Das dem Formel-1-Lenkrad nachempfundene Volant liegt wunderbar in der Hand, absichtlich sind dort keine Knöpfe und Schalter integriert. Ganz im Sinne des Leichtbaues sind selbst die Pedale perforiert Interieur zum Wohlfühlen: Carbon überwiegt. Das dem Formel-1-Lenkrad nachempfundene Volant liegt wunderbar in der Hand, absichtlich sind dort keine Knöpfe und Schalter integriert. Ganz im Sinne des Leichtbaues sind selbst die Pedale perforiert Interieur zum Wohlfühlen: Carbon überwiegt. Das dem Formel-1-Lenkrad nachempfundene Volant liegt wunderbar in der Hand, absichtlich sind dort keine Knöpfe und Schalter integriert. Ganz im Sinne des Leichtbaues sind selbst die Pedale perforiert

Interieur zum Wohlfühlen: Carbon überwiegt. Das dem Formel-1-Lenkrad nachempfundene Volant liegt wunderbar in der Hand, absichtlich sind dort keine Knöpfe und Schalter integriert. Ganz im Sinne des Leichtbaues sind selbst die Pedale perforiert

Das zumindest ist schon mal ein guter Grund, in dem neuesten Straßenprodukt zum Eldorado der Reichen und Schönen zu jagen. Der zweite ist, dass McLaren bei der Präsentation des Sportwagens von einem “London-to-Monaco-Car” sprach. Und damit meinte, dass er sich ebenso als Sport- wie auch als Reisewagen für die wichtigsten Angestellten der Firma  eignen würde. Denn die F1-Fahrer Jenson Button und Lewis Hamilton arbeiten zwar oft in Woking, wohnen aber im Fürstentum am Mittelmeer – und brauchen somit ein langstreckentaugliches Supercar als Dienstwagen.

Umso schöner, dass wir auch mal die Freude haben, den 200.000-Euro-Hammer durch die Alpen zu jagen. Aber vorher absolvieren wir kurz hinter Reims eine Vollbremsung, so dass die Luftbremse (der Heckspoiler stellt sich auf, das bringt bis zu 120 Kilo Downforce zusätzlich) tanzt. Denn hier auf der ehemaligen Rennstrecke Reims-Gueux fanden einst 14 französische Grand Prix statt, und Bruce McLaren fuhr hier von 1959 bis 1963. Er gewann hier 1962 in einem Cooper T60 – leider war es ausgerechnet in diesem Jahr kein offizielles GP-Rennen. Das fand eine Woche später auf der Strecke Rouen-Les-Cartes statt.

Noch heute stehen die Gebäude der Zielgerade bei Reims – die ehemalige Rennstrecke ist nun nur noch eine Landstraße. Sowohl die Boxen existieren noch als auch die Tribünen – ein Komplex, der eindrucksvoll von grandiosen Renn-Zeiten erzählt und heute vom Club “”Les Amis du circuit de Gueux” gepflegt und bewacht wird.

Spannende Reise mit fünf McLaren MP4-12C unter dem Kanal hindurch: Der Start in Woking geschieht bei englischem Regenwetter, das Einfädeln in den Zug ist durchaus ungewöhnlich. Wegen der geringen Bodenfreiheit dürfen die Autos auf die Lastwagenebene und müssen nicht über eine Rampe in den ersten Stock fahren
Spannende Reise mit fünf McLaren MP4-12C unter dem Kanal hindurch: Der Start in Woking geschieht bei englischem Regenwetter, das Einfädeln in den Zug ist durchaus ungewöhnlich. Wegen der geringen Bodenfreiheit dürfen die Autos auf die Lastwagenebene und müssen nicht über eine Rampe in den ersten Stock fahren Spannende Reise mit fünf McLaren MP4-12C unter dem Kanal hindurch: Der Start in Woking geschieht bei englischem Regenwetter, das Einfädeln in den Zug ist durchaus ungewöhnlich. Wegen der geringen Bodenfreiheit dürfen die Autos auf die Lastwagenebene und müssen nicht über eine Rampe in den ersten Stock fahren Spannende Reise mit fünf McLaren MP4-12C unter dem Kanal hindurch: Der Start in Woking geschieht bei englischem Regenwetter, das Einfädeln in den Zug ist durchaus ungewöhnlich. Wegen der geringen Bodenfreiheit dürfen die Autos auf die Lastwagenebene und müssen nicht über eine Rampe in den ersten Stock fahren
Spannende Reise mit fünf McLaren MP4-12C unter dem Kanal hindurch: Der Start in Woking geschieht bei englischem Regenwetter, das Einfädeln in den Zug ist durchaus ungewöhnlich. Wegen der geringen Bodenfreiheit dürfen die Autos auf die Lastwagenebene und müssen nicht über eine Rampe in den ersten Stock fahren Spannende Reise mit fünf McLaren MP4-12C unter dem Kanal hindurch: Der Start in Woking geschieht bei englischem Regenwetter, das Einfädeln in den Zug ist durchaus ungewöhnlich. Wegen der geringen Bodenfreiheit dürfen die Autos auf die Lastwagenebene und müssen nicht über eine Rampe in den ersten Stock fahren Spannende Reise mit fünf McLaren MP4-12C unter dem Kanal hindurch: Der Start in Woking geschieht bei englischem Regenwetter, das Einfädeln in den Zug ist durchaus ungewöhnlich. Wegen der geringen Bodenfreiheit dürfen die Autos auf die Lastwagenebene und müssen nicht über eine Rampe in den ersten Stock fahren

Spannende Reise mit fünf McLaren MP4-12C unter dem Kanal hindurch: Der Start in Woking geschieht bei englischem Regenwetter, das Einfädeln in den Zug ist durchaus ungewöhnlich. Wegen der geringen Bodenfreiheit dürfen die Autos auf die Lastwagenebene und müssen nicht über eine Rampe in den ersten Stock fahren

 

Der McLaren F1 war lange Zeit das unschlagbare Supercar und Maß aller automobilen Dinge. Die meisten Hersteller von Supersportwagen nahmen ihn als Referenzfahrzeug. Nicht kopiert wurde die ungewöhnliche Sitzanordnung: Der Fahrer vorne in der Mitte, die Beifahrer leicht versetzt seitlich hinter ihm
Der McLaren F1 war lange Zeit das unschlagbare Supercar und Maß aller automobilen Dinge. Die meisten Hersteller von Supersportwagen nahmen ihn als Referenzfahrzeug. Nicht kopiert wurde die ungewöhnliche Sitzanordnung: Der Fahrer vorne in der Mitte, die Beifahrer leicht versetzt seitlich hinter ihm Der McLaren F1 war lange Zeit das unschlagbare Supercar und Maß aller automobilen Dinge. Die meisten Hersteller von Supersportwagen nahmen ihn als Referenzfahrzeug. Nicht kopiert wurde die ungewöhnliche Sitzanordnung: Der Fahrer vorne in der Mitte, die Beifahrer leicht versetzt seitlich hinter ihm

Der McLaren F1 war lange Zeit das unschlagbare Supercar und Maß aller automobilen Dinge. Die meisten Hersteller von Supersportwagen nahmen ihn als Referenzfahrzeug. Nicht kopiert wurde die ungewöhnliche Sitzanordnung: Der Fahrer vorne in der Mitte, die Beifahrer leicht versetzt seitlich hinter ihm

Am 11. Juni 1972 fand dort das letzte Rennen statt – da war Bruce McLaren bereits seit knapp zwei Jahren tot. Er starb am 2. Juni 1970 bei dem Versuch, in Goodwood einen neuen Heckflügel für den CanAm-Racer M80 zu testen. Ein Schwestermodell besitzt McLaren heute noch – eines von rund 170 alten Autos, die die Rennschmiede hortet.

Doch bevor sich der Ausnahmerennfahrer von dieser Welt verabschiedete, versuchte er sich noch im Bau eines Straßenautos. 1969 entstand ein einziger, aber bemerkenswerter McLaren M6GT: Aluminium-Monocoque, ein Chevrolet-CT1-V8 mit 5.735 Kubik Hubraum, 276 PS und Fünfgangschaltung. Beeindruckend auch die Maße: Ein Radstand von 2.450 Millimeter bei einer Länge von 4,1 Metern, aber nur einen Meter hoch. Und mit 800 Kilo ausgesprochen leicht. Das Auto wurde dann von Trojan noch drei Mal gebaut, danach ging das Projekt ein.

McLaren M6GT

McLaren MP4-12C

Motor: V8 V8-Mittelmotor, zwei Turbolader
Hubraum: 5.735 ccm 3.799 ccm
Leistung: 276 PS bei 5.800/min 600 PS bei 7.000/min
Max. Drehmoment: 502 Nm bei 4.000/min 600 Nm bei 3.000-7.000/min
Getriebe: Fünfgang-Handschalter Siebengang-Automatik
Radstand: 2.450 mm 2.670 mm
Länge/Breite/Höhe: 4.114/1.854/1.016 mm 4.507/1.909/1.199 mm
Leergewicht: 800 kg 1.336 kg
Top-Speed: 290 km/h 330 km/h
Sprint 0-100 km/h: 4,4 s 3.3 s
Bauzeit: 1969 seit 2011
Stückzahl: 1 plus 3 Nachbauten etwa 1.500 pro Jahr
Preis heute: unbezahlbar 200.000 Euro (neu)

Ein echter Brecher, aber nicht für jeden eine klassische Schönheit: der McLaren-Mercedes SLR. Unter der langen Front stecken der 626 PS starke V8 und die Carbon-Crashboxen. Für die Sidepipes gab es eine Ausnahmegenehmigung, der tiefe und unvergleichlich hämmernde Sound hinterlässt bleibende Erinnerungen
Ein echter Brecher, aber nicht für jeden eine klassische Schönheit: der McLaren-Mercedes SLR. Unter der langen Front stecken der 626 PS starke V8 und die Carbon-Crashboxen. Für die Sidepipes gab es eine Ausnahmegenehmigung, der tiefe und unvergleichlich hämmernde Sound hinterlässt bleibende Erinnerungen Ein echter Brecher, aber nicht für jeden eine klassische Schönheit: der McLaren-Mercedes SLR. Unter der langen Front stecken der 626 PS starke V8 und die Carbon-Crashboxen. Für die Sidepipes gab es eine Ausnahmegenehmigung, der tiefe und unvergleichlich hämmernde Sound hinterlässt bleibende Erinnerungen
Ein echter Brecher, aber nicht für jeden eine klassische Schönheit: der McLaren-Mercedes SLR. Unter der langen Front stecken der 626 PS starke V8 und die Carbon-Crashboxen. Für die Sidepipes gab es eine Ausnahmegenehmigung, der tiefe und unvergleichlich hämmernde Sound hinterlässt bleibende Erinnerungen

Ein echter Brecher, aber nicht für jeden eine klassische Schönheit: der McLaren-Mercedes SLR. Unter der langen Front stecken der 626 PS starke V8 und die Carbon-Crashboxen. Für die Sidepipes gab es eine Ausnahmegenehmigung, der tiefe und unvergleichlich hämmernde Sound hinterlässt bleibende Erinnerungen

Step 2 und 3: F1, SLR

Und trotzdem ist der MP4 (McLaren Project 4) tatsächlich das vierte Straßenauto, das die Firma baut. Die Erfahrung, die McLaren als erster Hersteller von einem Carbon-Chassis in der Formel 1 sammelte, übertrug sie auch auf ihr nächstes Projekt: den berühmten McLaren F1, im Mai 1992 vorgestellt, natürlich in Monaco. Mit dem von Gordon Murray designten Dreisitzer (Fahrer in der Mitte, zwei Passagiere leicht versetzt hinten rechts und links) markierte McLaren von 1993 bis 1997 die Spitze des Supercarbaus. Die Herstellung eines Autos dauerte rund 1.000 Mannstunden. Bestückt mit einem 6,1-Liter-V12 von BMW schaffte der Überflieger mehr als 370 km/h, mit damals 1,5 Millionen Mark Kaufpreis war es auch noch das teuerste Auto der Welt. Tatsächlich wurden inklusive der Wettbewerbsfahrzeuge nur 106 Stück gebaut, je einen versenkten nachweislich der frühere BMW-Chef Bernd Pischetsrieder und Mr. Bean-Schauspieler Rowan Atkinson. Sieben der zum Rennwagen umgebauten Boliden starteten als F1GTR 1995 in Le Mans zum 24-Stunden-Rennen – und düpierten die Konkurrenz: Nur zwei fielen aus, der Rest kam auf den Positionen 1, 3, 4, 5 und 13 ins Ziel.

Straßenprojekt Nummer drei folgte in Zusammenarbeit mit Mercedes – der McLaren-Mercedes SLR. Von 2004 bis 2009 baute McLaren genau 2.114 Stück des Front-Mittelmotorautos mit der überlangen Haube. Der 5,4-Liter-V8 generierte 626 PS, erst bei 334 km/h war Schluss – trotz eines massigen Gewichtes von gut 1,7 Tonnen. Der Preis: knapp 500.000 Euro. Besonders optisch eindrucksvoll: Sidepipes, Luftbremse und die Schmetterlingstüren, die seitlich nach oben öffnen – eine Hommage an den Flügeltürer 300 SL der 50er Jahre.

Nicht nur die Luftbremse besitzt auch das vierte Straßenmodell, der MP4-12C, sondern auch die Schmetterlingstüren. Doch deren Mechanismus haben wir immer noch nicht so ganz kapiert, als wir in Monaco – hier feierte McLaren seinen ersten F1-Sieg – einrollen. Man muss mit der Hand unter der Oberkante der Tür von hinten nach vorne entlang streichen, dann soll sich die Tür öffnen. Tut sie aber nicht immer. Was einen manchmal verzweifeln lässt. Es sieht schon albern aus, wenn man es nicht schafft, in “seinen” 200.000-Euro-Flitzer einzusteigen…

Mit dem McLaren MP4 - 12 C auf Tour: Die Stationen von London nach Monaco sind so interessant wie abwechslungsreich. Zum Beispiel Schlösser und Felder in Frankreich, die ehemalige Rennstrecke bei Reims, weite Ausblicke und sogar verschneite Pässe in den Alpen Mit dem McLaren MP4 - 12 C auf Tour: Die Stationen von London nach Monaco sind so interessant wie abwechslungsreich. Zum Beispiel Schlösser und Felder in Frankreich, die ehemalige Rennstrecke bei Reims, weite Ausblicke und sogar verschneite Pässe in den Alpen
Mit dem McLaren MP4 - 12 C auf Tour: Die Stationen von London nach Monaco sind so interessant wie abwechslungsreich. Zum Beispiel Schlösser und Felder in Frankreich, die ehemalige Rennstrecke bei Reims, weite Ausblicke und sogar verschneite Pässe in den Alpen
Mit dem McLaren MP4 - 12 C auf Tour: Die Stationen von London nach Monaco sind so interessant wie abwechslungsreich. Zum Beispiel Schlösser und Felder in Frankreich, die ehemalige Rennstrecke bei Reims, weite Ausblicke und sogar verschneite Pässe in den Alpen Mit dem McLaren MP4 - 12 C auf Tour: Die Stationen von London nach Monaco sind so interessant wie abwechslungsreich. Zum Beispiel Schlösser und Felder in Frankreich, die ehemalige Rennstrecke bei Reims, weite Ausblicke und sogar verschneite Pässe in den Alpen

Mit dem McLaren MP4 – 12 C auf Tour: Die Stationen von London nach Monaco sind so interessant wie abwechslungsreich. Zum Beispiel Schlösser und Felder in Frankreich, die ehemalige Rennstrecke bei Reims, weite Ausblicke und sogar verschneite Pässe in den Alpen

Aber erstmal drinnen, bietet der MP4 alle Annehmlichkeiten, die ein Langstreckensupercar braucht. Eine aktive Federung, einen Vollautomatikmodus zum Cruisen, perfekt geformte Sitze sowie genug Power.

McLaren-Chefverkäufer Greg Levine ist zuversichtlich, dass McLaren in fünf Jahren eine gesamte Modellpalette anbieten wird: “Jedes Jahr ein neues Auto.” Die nächste Version – der MP4-12C in einer offenen Version – ist bereits vorgestellt, dann wird vermutlich der eigentliche Nachfolger der F1, ein großer Bruder des MP4, an der Reihe sein.

Noch baut McLaren pro Jahr rund 1.500 Autos, die Fabrik hat eine Kapazität von 4.500 Stück. Aber noch ist McLaren nicht in allen Märkten vertreten – China zum Beispiel will noch erobert werden. Wahrscheinlich ist dort auch die Chance am größten, dass die Kinder früh von einem Mc-Laren schwärmen – die Konkurrenz ist dort noch nicht so etabliert.

McLaren F1

Mercedes-Benz SLR McLaren

Motor: V12 V8 mit Kompressor
Hubraum: 6.064 ccm 5.439 ccm
Leistung: 627 PS bei 7.400/min 626 PS bei 6500/min
Max. Drehmoment: 650 Nm bei 5.600/min 780 Nm bei 3250/min
Getriebe: Sechsgang-Handschalter Fünfgang-Automatik
Radstand: 2.718 mm 2.000 mm
Länge/Breite/Höhe: 4.288/1.820/1.140 mm 4.656/1.908/1.261 mm
Leergewicht: 1.140 kg 1.724 kg
Top-Speed: 371 km/h 334 km/h
Sprint 0-100 km/h: 3.4 s 3,8 s
Bauzeit: 1993 bis 1997 2004 bis 2009
Stückzahl: 106 2.114
Preis: ca. 1.000.000 Euro (heute gebraucht) ab 476.000 Euro (2009)

Fotos: Roland Löwisch, McLaren Automotive, Mercedes-Benz

Ein Gedanke zu “McLaren – Der lange Weg zur Kultmarke

  1. Hallo Roland, vielen Dank für deinen schönen Artikel.
    Ich muss Dir beipflichten und hoffe auch, dass sich McLaren in naher Zukunft ein ähnliches “Street”-Standing erarbeiten kann wie bspw. Ferrari. Denn für mich hat McLaren den größeren Kultfaktor als die Roten… aber das ist ja auch Geschmackssache.
    Viele Grüße
    Dennis

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