Pierre Wolf: 1979er Golf I GTI Wankel


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1979er Golf I GTI Wankel

Meine Devise: Verrückt ist besser als Durchschnitt. Meine Autos hatten immer schon ein paar zu viel PS hinter dem offiziellen Nummernschild, nicht jeder Ausritt war komplett legal durchgetaktet. Nach meinem Golf 1 Dragster mit Zweiliter-16V-Turbomotor und 620 PS ist der Ur-Golf mit Wankelmotor und bis zu zwei Bar Turboaufladung mein jüngstes Projekt. Feuer frei – ob auf dem Track oder auf der Anfahrt zu McDonalds ist egal, Hauptsache, er polarisiert. Bei „Dragster“ kommt einem nicht zu allererst ein Golf 1 in den Sinn, um die Quarter-Mile in möglichst weniger als zehn Sekunden zu fahren. Viele trauen das einem mehr als sechs Millionen Mal gebauten deutschen Kompaktwagen nicht zu. Aber die wissen dann auch nicht, dass bei einem Dragster nicht mehr viel vom originalen Fahrzeug übrig ist. Ich hab eine Bestzeit von 10,6 Sekunden erreicht. 207 frontgetriebene km/h am Ende der Viertelmeile – geil, oder? Als dann mein Freund mit seinem Ur-Ur-Ur-GTI von 1979 vorbeikam, wars um mich geschehen. Wo mal der Reihenvierzylinder saß, steckt in dem Rohrrahmenchassis nun ein Turbo-aufgeladener Zweischeiben-Wankelmotor aus dem Mazda RX7 mit 450 PS. Wankel? Das bedeutet Drehkolben, turbinen-artige Kraftentfaltung und der Drehzahlbereich von Rennmotorrädern bei einem Gewicht von nur 850 Kilo. Für den Straßenverkehr ist er nicht mehr zugelassen, dafür hat er jetzt mit einem auf zwei Bar gesteigerten Ladedruck knapp 800 PS. Wir sorgen überall für Show satt, beim Jade-Race, in Malmö, mein Traum ist die Teilnahme in Santa Pot, dem heiligen Drag-Mekka im britischen Königreich. Ich arbeite dran …