Rüdiger Timm, Ford F-100 Ranger XLT 1973

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Rüdiger Timm, Ford F-100 Ranger XLT 1973

Rüdiger Timm aus Helmste ist kein Farmer. Auch kein Cowboy. Aber große Autos mit offener Ladefläche fand er schon immer gut. 2011 stieß er auf einen F-100 Ranger der 6. Generation. Er hatte keine Ahnung von Amis, aber der große lange Laster packte ihn. Freund Ingo bot fachmännischen Rat und eine Hebebühne, und so inspizierten die beiden den Lastesel. Erster Lack, keine Durchrostungen, ein einziger Vorbesitzer aus Texas, luxuriöse Ranger-Ausstattung mit Klimaanlage und flauschigen Teppichen, und das auch noch als „XLT“: Mehr groß geht nicht. Kantig, chromig, in gutem Zustand und obendrauf gabs noch den originalen Camperaufsatz, ein geschlossenes Dach für die Ladefläche.  Rüdiger war angefixt, man einigte sich und er ließ es sich nicht nehmen, den Truck auf eigener Achse die 400 km in den Norden zu fahren. Das erste Mal unterwegs mit einem Oldtimer, das erste Mal überhaupt mit einem sehr anders geschmiedeten Ami – das Lächeln zeichnet noch heute sein Gesicht. Die nächsten zwei Jahre wurden einige Dichtungen ausgetauscht, Stoßdämpfer und Bremsen erneuert, der Motor komplett neu abgedichtet und eine neue Kupplung rein. Normaler Verschleiß eines Kleinlasters, der immerhin schon mehr als 40 Jahre auf der anderen Seite des großen Teichs unterwegs war. Rüdiger besucht jetzt regelmäßig US-Car-Treffen, knüpft Kontakte und findet neue Freunde mit der gleichen Macke. Immer dabei: Kühltasche, Grill und Campingstühle. Aus der Träumerei wurde ein Hobby, und was für ein cooles. Parkplätze findet man in der Stadt mit dem Ranger XLT zwar keine, aber wer will da schon hin? Draußen auf dem Land ist Platz, da gehören die beiden hin. Da ist das Leben echt und ehrlich. Howdy Partner …