Udo Dreisörner: 1956er VW Karmann Ghia Coupé

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Udo Dreisörner: 1956er Karmann Ghia Coupé

Udo Dreisörner ist dem schicken VW Coupé verfallen, das in den Karmann-Werken Osnabrück gebaut wurde. Zeitlebens als Hausfrauen-Porsche geschmäht, bezaubert der Karmann-Ghia mit südländischem Charme und norddeutscher Solidität. 

Ich bin mittlerweile 52 und fahre seit meinem 18. Geburtstag VW Karmann Ghia. Ich bin dem Karmann Ghia also seit 34 Jahren treu. Es war immer mein Traum, ein möglichst frühes Coupé zu besitzen und 2002 war es dann endlich soweit: Ich habe meinen LOWLIGHT gefunden. Wenn es nach den Zustandsnoten gehen würde, war der Wagen in einem Zustand zwischen 7 bis 12! Alles war kaputt. Alles. Innen und außen. Normalerweise gibt es grob zwei Zustände. Ami Auto = Karosse gut und innen schlecht, Europa Auto = innen gut und außen schlecht. Normalerweise … Mein Ghia ist Ende der 90er aus Schweden zurück nach Deutschland gekommen. Außen und innen komplett verlebt. Das war selbst mir zuviel. 

Nach längeren Überlegungen habe ich den Wagen dann doch gekauft und ihn von 2002 bis 2007 authentisch wieder aufgebaut. Außen ist er ro/schwarz, innen grau/schwarz, so wie es sich für einen Original-56er gehört. Das ist die Kurzversion meines Traumautos: Karmann, das ist meine Welt. Ich habe das Werk in Osnabrück 14-mal besucht, das in Rheine 1-mal. Es war immer wieder schön, die heiligen Stätte zu besuchen und Neues zu erfahren. Seit 2007 arbeite ich an einem eigenen Buchprojekt zum Thema Karmann Ghia – Erfahrung habe ich ja genug. Mal sehen, vielleicht komme ich zum TRÄUME WAGEN Event. Ich denke, da treffe ich noch mehr Karmann Ghia-Fans.“

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