Editorial TRÄUME WAGEN 10/2014

Liebe Autosiasten,

es ist ein soooo trauriges Bild bei einem soooo schönen Event: Die Liftfasssäule verspricht „Kultur in Hamburg“, aber sie versinkt in halb abgebranntem Stroh. Die Pflanzenreste stinken zum Himmel – das waren mal Strohballen zur Absicherung der Strecke zum Hamburger Stadtparkrennen. Ein Top-Klassikerevent, der es seit 1999 erlaubt, mit Sport- und Rennwagen sowie Motorrädern auf ein paar Kilometern zu zeigen, wofür sie gebaut wurden. Aber in der Nacht vorher zündelten irgendwelche Idioten, mit der Folge, dass am ersten Tag der halbe Oldie-Parkplatz nicht benutzt werden konnte, ein Eingang entfiel und vor allem die gesamte Gerade für den Rennbetrieb ausfiel – den Teilnehmern blieb nur eine kleine dreieckige Strecke.

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Editorial TRÄUME WAGEN 09/2014

Liebe Autosiasten,

Mann, sind die fett, Mann. Und damit meinen wir die Autos in diesem Heft – fast hätten wir „fettes Special“ vorne drauf geschrieben. Das beginnt mit den beiden fetten Giftschlangen, die wir zum Treffen überredet haben, und die im Hamburger Hafen ihr Gift verspritzten.
Das führt über die fetten Dinos Ford Galaxie und vor allem Lincoln Continental, von dessen Länge der Motorhaube unser Redakteur Jens noch heute schwärmt. Das endet nicht bei der 4x4-Messe „Abenteuer & Allrad“, auf der sich natürlich die Fettesten der Fetten präsentierten.
Auch ein Mercedes R129 (Kaufberatung) ist ein äußerst fettes Teil – jedenfalls für
einen offenen Zweisitzer. Ach ja, und dann ist da noch ein letztes fettes 2+2-

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Editorial TRÄUME WAGEN 08/2014

Liebe Autosiasten,


Karten lesen statt Navi, vorausschauend fahren statt ESP, herunterge­­kurbelte Scheiben statt Klimaautomatik: Angesichts unserer Titelstory der drei Sindelfinger Klassiker, die nach rund vierzig Jahre währendem Aufenthalt in den USA ohne Rostfraß ihren Weg zurück in die Heimat gefunden haben, darf man sich durchaus einmal erinnern, wie man damals Anfang der Siebziger den Weg in den Urlaub angetreten hat.

Mit Luftmatratze, Super-8-Kamera und Wackel-Dackel auf der Hutablage und aus dem Becker Mexiko dröhnten die Les Humphries Singers, Frank Sinatra oder gar James Last. Gerne verstopften zudem Benz-Gespanne mit Wohnwagen die praktisch durchgängig zweispurigen Autobahnen; natürlich auf der linken Spur, denn ein Benz verfügte selbstverständlich über eingebaute Vorfahrt. Benz fahren, das war in den Siebzigern eben auch der Inbegriff der Spießigkeit.

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Editorial TRÄUME WAGEN 07/2014

Liebe Autosiasten,

auch wenn Sie es nicht sehen – wir kommen ins Schwitzen. Das liegt allerdings nicht am Wetter – hier bei uns in Hamburg wechseln sich Sonne und Regen schön regel-mäßig ab, und die Temperaturen laden auch nicht immer zu leichter Kleidung ein. Nein, wir kommen ins Schwitzen wegen der unglaublich vielen Events, die den Sommer über veranstaltet werden – und die wir teilweise selber auf die Beine stellen. Wir würden ja gerne bei jedem auswärtigen Oldie-Treffen dabei sein, aber das ist uns nicht vergönnt – denn wer sollte dann das Heft machen? Und wir würden auch gerne über alles berichten – aber dann wäre kein Platz mehr für neue Geschichten über spannende Menschen und Autos.
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Editorial TRÄUME WAGEN 06/2014

Liebe Autosiasten,

man möge es uns verzeihen – aber ein Mal, ein einziges Mal, haben wir unser Heft modell-lastig ausgelegt. Menschen, die einen Ford Mustang ignorieren, langweilig finden oder gar ablehnen, werden diesmal vielleicht nur halbglücklich (dabei sind Viper, Rallye-Golf, Jaguar und Saab auch nicht zu verachten, oder?). Aber diese amerikanische Ikone wird in diesem Jahr nun mal 50 Jahre alt, und wer, wenn nicht wir, ­sollte diesem „Everybody’s Darling“ 50 Seiten und mehr widmen?

Und wer glaubt, schon alles über das Pony Car zu wissen, wird sich wundern – wer nicht viel über Lee Iacoccas Erbe weiß, erst recht. Wir tauchen nicht nur unterhaltsam in die Entstehungsgeschichte hinab und liefern eine komplette Timeline, sondern fahren auch diverse Modelle; haben einen 17-Jährigen entdeckt, der seit vier Jahren einen Fastback der ersten Generation restauriert; widmen uns dem Mach 1 in allen seinen Ausprägungen; schauen, was an der oft so gescholtenen dritten Generation dran ist; besuchten die Jubiläumsfeiern in den USA; haben eine Frau in ihrem Roush Stage II ­begleitet – und vieles mehr.

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